Unsere Gesellschaft – System mit Zukunft?

Unsere Gesellschaftsordnung – der Kapitalismus – System mit Zukunft oder an der Schwelle des Übergangs in eine neue Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung?

Die kapitalistische Marktwirtschaft hat nach der Wende im Ostblock (1989) einen praktisch ungehemmten Aufschwung erlebt.
Ungehemmt insofern, dass sie sich praktisch konkurrenzlos im gesamten Ostblock ausbreiten konnte.
Theoretisch hätte diese Entwicklung, wenn da nicht die Marktsättigung gewesen wäre, unbegrenzt so weiter gehen können.

Ausländische Banken „machten sich breit“ und siedelten sich in diesen Ländern an.
Die Bevölkerung kam an Kredite und an Produkte heran, von denen sie vorher nur träumen konnten.
Umsatz und Profite florierten!

Allerdings nur sehr selten, soweit überhaupt (noch) vorhanden, für die ansässigen Unternehmen sondern hauptsächlich zu Gunsten ausländischer Exporteure und Investoren!
Zahlungsausfälle bei den Kreditnehmern?
Kein Problem, der Markt bereinigt ja immer wieder alles!

Produktimporte sowie Mangel an wirklichen Investoren tragen kaum zur Entwicklung einer eigenständigen und wachtumsorientierten Wirtschaft bei.
Was natürlich auch nicht das Interesse der Exporteure ist!
Sie stände ja in direkter Konkurrenz zu den Importen aus dem wohlwollenden Ausland (weniger Profit)!

Ähnlich sieht es mit Produktionsverlagerungen (Bsp. Autoproduzenten) in diese Länder aus.
Sie dienen hauptsächlich dem Zweck der Erzielung höherer Profitraten bei niedrigem Lohnniveau!

Je weiter es in Richtung Russland geht, desto schlechter sind die Volkswirtschaften entwickelt.
Je größer ist die Korruption im Lande und je mehr versuchen USA und EU Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Militär zu nehmen!

Für die westlichen Strategen ist es für ihre Ziele sinnvoll die „Regierungen“ dieser Länder zu unterstützen.
So nahe an der Nahtstelle zum imaginären Feind Russland.
Dessen begehrten Rohstoffressourcen.
Nicht zu vergessen, die diversen Möglichkeiten der Profitgenerierung, wenn dieses Land sich doch nur nicht so verweigern würde!

Diese strategische Einmischung erfolgt weltweit im Sinne der Durchsetzung eigener wirtschaftlicher und politischer Ziele!
Beispielsweise werden in Entwicklungsländern die Bodenschätze ausgebeutet.
Um den Schein zu wahren werden dafür auch gewisse „Entschädigungssummen“ gezahlt, die jedoch zumeist in dunklen Kanälen verschwinden.
Manchmal werden sie auch unter der Bevölkerung aufgeteilt.
Was jedoch ein großer Fehler ist, denn sind sie erst einmal aufgebraucht nagen diese Menschen praktisch erneut am „Hungertuch“.
Nur sehr selten werden die Mittel zum nachhaltigen Aufbau einer eigenen Wirtschaft oder Infrastruktur eingesetzt oder genutzt!

Diejenigen, die die Bodenschätze ausbeuten waschen formal ihre Hände in Unschuld und erzielen große Gewinne.
Eine Beteiligung der Länder daran ist aber zumeist ausgeschlossen.

Ich denke es beantwortet sich von selbst warum.
Ich möchte noch anfügen, dass andererseits in der Öffentlichkeit für Spenden geworben wird, die den hungernden und notleidenden Menschen in diesen Ländern zu Gute kommen sollen.
Das ist die Doppelzüngigkeit des Kapitalismus!
Kapitalismus ist aber nur ein wissenschaftlicher Begriff.
Oftmals wir aber vergessen, dass Menschen dahinterstehen.
Menschen denen aus Profitgier völlig egal ist wie es denen geht, denen sie diese und schlimmere Dinge antun!

Für die Nationen, die diese Art „Wirtschaftshilfe“ und Exporte gestatten ohne in eine eigene Wirtschaft zu investieren, also eine eigene Infrastruktur aufzubauen und zu beleben, wirkt sich das sehr verherend aus!

Das belegen beispielsweise in umgekehrter Weise auch die Sanktionen der USA und EU gegen Russland!

Russland setzte bis zum Einsatz der Sanktionen hauptsächlich auf Importe von Produkten aus den westlichen Industrieländern.
Selber setzte es auf Exporte von Rohstoffen ins Ausland (Rohstoffexporteur).
Ein grober Fehler, wie das Land bald darauf erkennen musste!

Es machte aus der Not eine Tugend und aktivierte die nationale Wirtschaft.
Was natürlich nicht von heute auf morgen geht!
Aber dennoch zeigt sich nunmehr, dass sie sich ohne diese Importe effektiver entwickeln konnte und sogar im Wachstum begriffen ist.
Die einstige importbestimmte Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln wurde von hochwertigen Produkten aus inländischer Produktion abgelöst.
Die Entwicklung verläuft zwar etwas holprig, aber dennoch sie ist vorhanden!

Russland orientiert sich wirtschaftlich und politisch um und richtet sich neu aus.
Sehr zum Ärger der westlichen Strategen!

Nach der Wende wurde der Markt in der ehemaligen DDR ähnlich reguliert.
Kunkurrenten wurden ausgeschaltet oder von führenden westlichen Wirtschaftsunternehmen übernommen.
Eine gewisse Ramschladenkultur wurde von der Treuhand etabliert!

Merkwürdigerweise ließen es die Verantwortlichen ostdeutscher Prägung zumeist fast widerspruchslos geschehen.
Die „Wessis“, die da mit ihrem selbstbewussten Auftreten daherkamen verkörperten für sie anbetungswürdige „Wirtschaftsgötter“.
Dagegen ankämpfen?
Nein, keinesfalls!
Bis auf wenige Ausnahmen war:„Ran an den Sarg und mit geweint“ angesagter!

Auch Handel und Versorgung sowie die Belieferung mit Agrarprodukten aus der Region wurden vom westlich etablierte System abgelöst oder ausgeschaltet.
Bis auf wenige Nischenbereiche wurde der deutsche Osten praktisch wirtschaftlich platt gemacht.
Nicht selten sogar in Eigeninitiative von den einstigen „volkseigenen Besitzern“.

Die viel beschworene freie Marktirtschaft hat jedoch einen gravierenden Nachteil!

Die freie Marktwirtschaft knockt sich, systembedingt, gesetzmäßig und zyklisch, immer wieder selber aus!

Das ist eine gravierende, negative Eigenschaft kapitalistischer Wirtschaftsgebilde!
Sie löst regelmäßig kleinere und in gewissen Abständen auch größere Krisen aus, die die Weltwirtschaft praktisch an den Rand des Ruins manövrieren.
Die Gründe dafür sind stets in der Marktsättigung und dem exzessiven Drang nach Profit zu finden.
Die wieders stark im Kommen begriffene Finanzialisierung, vorangetrieben durch das verstärkte Aufkommen von Investmentbanken, Hedgefonds etc. führte 2007/2008 wieder einmal zu einer globalen Rezession!

Aus den Krisen kann sich die Wirtschaft oft nur unter größten finanziellen Anstrengungen wieder befreien.
Zumeist bleiben die privaten Mittel der Verursacher unangetastet!
Während der notwendigen „Befreiungsschläge“ ist es durchaus üblich gleichzeitig auch Konkurrenten auszuschalten und eigene finanzielle Vorteile zu generieren.

Es gilt die Mär vom Phönix, der aus der Asche aufsteigt und stärker denn je daraus hervorgeht – siehe Black Rock Bank!
Zumeist gehen die eigentlichen Verursacher straffrei aus und erhalten Abfindungen in Größenordnungen.
Nicht selten werden sie von der ehemaligen Konkurrenz, die jetzt zum Phönix mutiert ist, in Führungsposten übernommen.
Mr. Obama hatte die aktivsten und rafiniertesten Akteure von ihnen einst als Finanzberater und für ähnliche Posten mit ins Weiße Haus übernommen (gestrauchelte Phönixe ohne Bleibe).

Grundsätzlich gehen diese Aktionen finanziell zu Lasten der Masse der Bevölkerung.
Die so genannten „Anleger“, die sich immer wieder von den Versprechen horrenten Dividenden locken lassen (auch Gier genannt), verlieren selbstverständlich beides, nämlich Einlagen und versprochene Dividenden.
Was sie zumeist nicht verlieren ist der Glaube an solche dubiosen Versprechungen weshalb sie immer wieder auf sie hereinfallen!
Das Motto lautet in diesen Fällen stets:„Mit gefangen, mit gehangen!“

Wirklich „angemeiert“ sind zumeist die Normalbürger weil sie, wenn sie Pech haben, auch noch einen Großteil oder auch alle ihrer mühsam zurückgelegten Ersparnisse verlieren können.
Beispiele gibt es dafür in der Geschichte!

Ist die kapitalistische Marktwirtschaft vor Krisen sicher?

Die Tricks der selbst ernannten Experten bei der Propagierung ökonomischen Unfugs!

Hochrangige Ökonomen (linientreue Wirtschaftsexperten) träumen gerne und sahen es bereits als sicher an, dass die kapitalistische Wirtschaft nicht mehr von Rezessionen, also Wirtschaftskrisen erfasst werden würde.
Öffentlich wiedersprachen sie den im „Kapital“ von Karl Marx niedergeschriebenen, wissenschaftlichen Lehren, was sie ja naturgemäß immer wieder und ausdauernd tun.
Sie wurden 2007/2008 eines Besseren belehrt.
Trotzdem beharren sie auf die Richtigkeit ihrer Aussagen!

Ich kann mich noch an Wissenschaftler und so genannte Experten erinnern, die noch in den 80-er/90-er Jahren, dem möglichen Leben auf anderen Planeten rigoros widersprachen!

Was hatte die Krise ausgelöst?
Im Ergebnis von über drei Jahrzehnten wurde die Profitrate der führenden Industriemächte, den USA, Japan und der Europäischen Union, durch eine umfassende Finanzialisierung aufgebläht.

Die Finanzialisierung – Kontrahent der kapitalistischen Weltwirtschaft und der gesellschaftlichen Verantwortung!

Quelle: Leadership insiders -„Finanzialisierung – Führungswissen zum Mitreden“ – 26.10.2017 – https://www.leadership-insiders.de/finanzialisierung-fuehrungswissen-zum-mitreden/von Univ.-Prof. Dr. Jürgen Weibler-Ordentlicher Professor für Betriebswirtschaftslehre, insb. Personalführung und Organisation an der FernUniversität in Hagen und Dr. Thomas Kuhn-Privatdozent, Akademischer Oberrat am obigen Lehrstuhl:

Dort, wo Finanzialisierung fortschreitet, steigt die Bedeutung der Finanzinstitutionen (z.B. Investmentbanken, Hedgefonds) und ihrer Akteure (z.B. Goldman Sachs, Blackrock) innerhalb der Wirtschaft, ändert sich die Relation zwischen Finanzwirtschaft und Realwirtschaft (zu Ungunsten Letzterer) und gewinnen zumeist finanzielle Motive (z.B. Quartalszahlen) Oberhand gegenüber strategisch-langfristigen oder gar nicht-finanziellen Motiven (z.B. gesellschaftliche Verantwortung).
Empirische Daten bestätigen den historischen Bedeutungszuwachs der Finanzwirtschaft recht eindrücklich (vgl. Davis/Kim 2015, 205; Deutschmann 2013, 143f).

Zur Erläuterung – gleiche Quelle wie vorher:

So stieg der Beitrag des Finanzsektors zum Bruttoinlandsprodukt in den USA von 15% im Jahre 1960 auf 23% im Jahre 2001.
Mit Blick auf die EU und für das Jahr 2010 wird davon ausgegangen, dass 29% der Wertschöpfung durch den sog. FIRE-Sektor (Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Immobilien) generiert wurden, während die verarbeitende Industrie hier lediglich 18,5% beisteuerte.

Der Anteil der Finanzindustrie stieg bei den erwirtschafteten Gewinnen in den USA von 20% in 1980 auf 30% in den 1990er Jahren, lag in 2000 bei rund 40% und erreichte in 2010 die 50%-Marke – was bedeutet: Die Hälfte aller Gewinne werden nicht im klassischen (Investitions-) Modus „Geld -> Ware -> mehr Geld“ erwirtschaftet, sondern im modernistisch verkürzten Modus „Geld -> mehr Geld“.
Die Umschreibung „Profite ohne Investitionen“ (Treeck u.a. 2007) trifft es ganz gut.

Und wer sich für die Vergütungen interessiert: In 2004 verdienten die fünf bestbezahlten Hedgefonds-Manager mehr als alle CEOs der S&P 500 Unternehmen zusammen.
Aktuell winkt dem Chef des Finanzinvestors Blackstone ein Jahresgehalt von 1.000.000.000 US-Dollar (in Worten: eine Milliarde; vgl. welt.de 2017).
Und es geht noch mehr: In 2010 verzeichnete David Tepper von Appaloosa Management den sagenhaften „Verdienst“ von 4.000.000.000 USD (vgl. nzz.ch 2010) und in 2014 strich Steven Cohen, Manager des Point72 Asset Management, 1,3 Milliarden US-Dollar als der Spitzenverdiener der Hedgefonds-Branche ein.
Steven Cohen?
Da war doch was?
Richtig.
Point72 Asset Management ist der neue Name für Cohens umstrittenen Hedgefonds SAC, also der Fonds, der in Insider-Skandale verwickelt war, acht verurteilte Händler produzierte und eine Rekordstrafe von zwei Milliarden US-Dollar wegen Wertpapierbetrug zahlen musste (DasInvestment 2015, n-tv.de 2017).

In Gaunerkreisen wird das, was diese „Branche“ betreibt, die Anschaffung „schnellen Geldes“ genannt.
Für die Wirtschaft kann diese Art Geldbeschaffung desaströse Auswirkungen haben!
Rein rechtlich sind die, die das machen aber keine Gauner und sie dürfen ohne große Angst vor „rechtlichen Belästigungen“ ungehindert an ihren Pokertischen weiter zocken!

Andererseits!
Die Masse der Erdbevölkerung, einschließlich ihrer Regierungen, gestattet es diesen „kranken Pokertypen“ immer wieder weiter zu machen!
Sie gestattet ihnen auch neue Wege der „Abzocke“ zu finden und  zu nutzen (beispielsweise Steuerbetrug)!
Wie geht das?
Partizipieren einige der verantwortlichen Politiker auch von diesen Gaunereien?

Keine Regierung der freien und besonders der freiheitlichsten demokratischsten der Welt, den USA, schiebt diesen „wirtschaftlichen Suizitversuchen“ rechtzeitig einen gesetzlichen Riegel vor!!!
Weltweit wird immer nur „gequatscht und polemisiert“ und lediglich abgewartet, ob oder wann es wieder passiert.
Ist das nicht irre?
Und wir alle leben widerspruchlos und nicht selten unterstützend in diesem Irrenhaus!

Quelle: Vladimiro Giacché auf der diesjährigen Rosa-Luxemburg-Konferenz:

Nach der Krise hat das gesamte westliche Establishment alles Mögliche unternommen, um jenes zerbrochene Wachstumsmodell wieder in Gang zu setzen.
Wodurch?
Erstens, durch eine Politik der Sozialisierung aller Verluste, die keinen vergleichbaren historischen Präzedenzfall kennt, allein um das Finanzsystem zu retten. 

Also in Form von Steuermitteln, Schuldverschreibungen und auch des Zugriffes auf Privatvermögen, wie beispielsweise in Griechenland geschehen!
Schuldverschreibungenund deren Aufkauf sind übrigens auch ein gerne genutztes Mittel skrupelloser Geschäftleute und als „schmarotzender Nutznießer“, aus der Not anderer heraus, Profit zu generieren!

Der FAZ zufolge wurden von den europäischen Staaten nicht weniger als 1.600 Milliarden Euro dafür ausgegeben.
Darüber hinaus wurde eine extrem lockere Geldpolitik betrieben (die Zinsen wurden auf Null herabgesetzt) und zuletzt wurde eine wirklich unkonventionelle Geldpolitik (Ankauf von Wertpapiere durch die Zentralbanken) umgesetzt, um die fallenden Kurse an den Finanzmärkten zu unterstützen.

Thema Ratingagenturen!
Es sind private Einrichtungen der Zerstörung und kapitalistischer Willkür!
Einmal in ihren Fokus gelangt können Staatspleiten schnell die Folge sein.
Griechenland hatte bereits das Vergnügen!

Griechenland als Verlierer der europäischen Unionspolitik!

In den Medien als „griechische Misswirtschaft“ ausgeschlachtet!
Von der Masse der Deutschen auch als solche begriffen!
Letztlich aber wurde über einen Wirtschaftspartner der Europäischen Union hergezogen, dem so der gemeinschaftliche „Gnadenstoß des Ausverkaufs“ zuteil wurde.
Was jederzeit auch Deutschland wiederfahren könnte!!!
Wir sehen es nur nicht, weil das Unheil hinter dem Tellerrand lauert, über den viele von uns nur noch selten blicken!

Nur so viel zur Wirksamkeit der EU-Gemeinschaft, wenn es um gegenseitige Hilfe und Solidarität geht!
Ich denke eine wirkliche Gemeinschaft wird dieses Gebilde unter den gegebenen Voraussetzungen niemals werden!

Deutschland hat jedenfalls mit seiner „Hilfsbereitschaft“ an der griechischen Misere kräftig verdient! (Quelle: Der Tagesspiegel vom 21.06.2018)

Deutschland ist ein großer Profiteur an den Milliardenhilfen zur Rettung Griechenlands und hat seit dem Jahr 2010 insgesamt rund 2,9 Milliarden Euro an Zinsgewinnen verdient.
Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

Quelle: Vladimiro Giacché auf der diesjährigen Rosa-Luxemburg-Konferenz:

In Deutschland wird oft das Bild propagiert, wir seien nach der Euro-Krise selbstlos den armen Griechen, Spaniern, Italienern u.a. zu Hilfe geeilt.
Was steckt tatsächlich hinter den Bemühungen in Berlin, den Euro-Raum zusammenzuhalten?

Diese Gute-Samariter-Theorie ist aus zweierlei Gründen falsch.
Erstens: Kein Staat hat in den letzten 10 Jahren so viel von den niedrigen Zinsen und den sonstigen monetären Erleichterungsmaßnahmen (d.h. von der quantitativen Lockerung, quantitative Easing auf Englisch) profitiert wie Deutschland.
Nach einer Untersuchung des Centro Europa Ricerche (CER) in Rom hat ausgerechnet Deutschland am meistens an Zinsen gespart (280 Mrd. Euro), dann kommen Frankreich (230 Mrd.) und Italien (140 Mrd.).
Wie von der Bundesbank bestätigt, hat Deutschland am stärksten von der Zinserleichterung profitiert, mit einer kumulierten Einsparung von 294,1 Milliarden Euro (siehe Handelsblatt).
Zweitens: Vor Draghis bekannten „whatever it takes“-Rede war nicht nur Spaniens und Italiens Finanzstabilität durch die Spekulation gefährdet: Sogar der Fortbestand des Euro insgesamt wurde dadurch in Frage gestellt.
Deswegen und nicht aus Wohlwollen für die armen Spanier und Italiener, wurde Draghi durch Merkels Regierung freie Hand gelassen.

Mario Draghi ist ein italienischer Wirtschaftswissenschaftler und seit dem 1. November 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank. Von 2006 bis 2011 war er Präsident der Italienischen Nationalbank – Quelle: Wikipedia.

Das Ende des Euro wäre nämlich vor allem für Deutschland ein Alptraum: Das Freiburger Zentrum für europäische Politik (CEP) hat gerade eine Studie veröffentlicht, in der nachgewiesen wird, dass nämlich Deutschland der Hauptgewinner nach 20 Jahren Euro ist.
„Deutschland“ – kann man in dieser Studie lesen – „hat von der Euro-Einführung bei weitem am meisten profitiert: von 1999 bis 2017 in Höhe von fast 1,9 Billionen Euro.
Dies entspricht rund 23.000 Euro je Einwohner.“
Es war (und es ist) also vor allem in Deutschlands Interesse, den Euro zu retten.
Natürlich ist diese Euro-Dividende innerhalb Deutschlands sehr ungleich verteilt worden, aber das ist eine andere Frage… 

Mehr erfahren Sie unter: https://deutsch.rt.com/wirtschaft/85474-neue-krise-sehr-wahrscheinlich-kritischer/?utm_source=browser&utm_medium=push_notifications&utm_campaign=push_notifications

Kriege werden besonders von den führenden Wirtschaftsländern, USA und der Eurozone, verstärkt als probates und vor allem auch legitimes Mittel angesehen!
Zur Durchsetzung der Ziele werden auch „Stellvertreterkriege“ organisiert und finanziell sowie militärisch unterstützt.
In ihrem Drang nach weltweiter Einflussnahme wird von ihnen auch ein inszenierter dritter Weltkrieg nicht mehr ausgeschlossen.

Das vorrangige Ziel:„Sicherung der eigenen Interessen und der Erlangung der Weltherrschaft – Neuordnung der Welt!“

Die aggressivsten Vertreter unter ihnen sehen es als Notwendigkeit an, für die Durchsetzung und Begründung ihrer Strategien, imaginäre Feindbilder zu erschaffen.
Kein Mittel wird gescheut!
So organisieren sie, durch eine Politik der indirekten Einmischen, auch Volksaufstände in anderen Staaten (siehe Venezuela).
Sie versuchen Marionetten einzusetzen und so ihre Macht zu festigen.

Diese vorgehensweisen sind auch historisch belegt.
Auch die zumeist negativen und vor allem blutigen Resultate können ihr entnommen werden!

Wirtschaftliches Interesse und politische Staatsmacht arbeiten, wie auch auf anderen Gebieten, stets Hand in Hand!

Die Geschichte belegt auch, dass diese wirtschaftlich militanten Strategen die Auslöser und Verursacher von Elend, Leid und millionenfachem Tot auf der gesamten Erde sind.
Sie belegt auch, dass die wirklichen Verursacher, nämlich die weltweit agierenden Wirtschafts- und Finanzstrategen zumeist ungeschoren davonkommen und ihre vernichtenden „strategischen Feldzüge“ stets immer wieder von Vorn beginnen können!
Zudem sorgen sie dafür, dass für die Wahrung ihrer Interessen stets ideologisch erzogener und  geschulter Nachwuchs vorhanden ist.

Der Staat fungiert stets als williger Helfer zur Durchsetzung der Ziele und Interessen der wirtschaftlich militanten Strategen.
In Deutschland derzeit erkennbar an der Hörigkeit gegenüber der US-Amerikanischen Administration.
Kombiniert mit der Aufstockung des Militäretats und der geplanten gemeinsamen Schaffung einer Euro-Armee, mit Frankreich.
Obwohl der Mittelbedarf den Rahmen des Finanzetats sprengen wird und die Mittel anderweitig dringender gebraucht werden würden!

Verspüren Sie persönlich den Drang kriegerisch in andere Länder einzudringen, zu morden und zu zerstören?
Nein?
Ich denke die meisten Menschen tun das nicht!
Historisch belegt, lassen sich Völker immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen hineinziehen, die sie eigentlich garnicht wollen.

Besonders die USA haben einen Punkt der Stagnation erreicht, der sie praktisch wie ein in die Enge manövriertes „Raubtier“ agieren lässt.
Der viel belächelte Mr. Trump ist nur, ähnlich wie einst die „starken Männer“ in den 30-er Jahren, das Resultat derartiger, weltweit, wirtschaftlich bedingter Expansionsbestrebungen.
Diese bereiten den Boden für das Gedeihen rechtsradikaler, nationalistischer Propaganda und Aktivitäten.
Der Ruck nach Rechts ist gesetzmäßig vorgegeben!
Er bewirkt unter anderem nationales Denken und radikales Vorgehen gegen die vermeidlichen Verursacher „sozialer Schieflagen“ in der Gesellschaft.
Sie Berücksüchtig nicht oder nur am Rande die wirklichen Ursachen, die aus der kapitalistischen „freien Marktwirtschaft“ resultieren.

Daher, wirklich interessant ist nicht Mr. Trump oder seine Verfehlungen sondern sind diejenigen, die hinter ihm und im Verborgenen, die Fäden ziehen.

Auch Regierungen oder Präsidenten nach Mr. Trump, vertreten durch die charismatischsten Personen, werden kaum daran vorbeikommen die ihnen vorgegebenen strategischen Ziele zu verfolgen und umzusetzen.
Die Vorgängerregierungen haben es jedenfalls, so auch ein Mr. Obama, wenn auch nicht immer offensichtlich, aber dennoch getan!
Sie waren lediglich nur Marionetten der im Hintergrund agierenden Strategen – des „militärisch-industriellen Komplexes“!

Diese Strategen werden, was ich nicht hoffe, was aber dennoch historisch gesehen nicht auszuschließen ist, die Welt wieder in eine neue Katastrophe stürzen.

Viele, auch die deutschen Bürger, werden dann entsetzt sein!
Werden sich wieder einmal wundern und dennoch nicht bemerken, dass auch sie dieser Entwicklung, mit ihrem passiven und wohlstandsgesteuerten Verhalten, mit Vorschub geleistet haben!
Offiziell haben natürlich alle von den Vorgängen und Entwicklungen nichts bemerkt!
Aus diese Aussagen sind historisch belegbar, denn Mitläufer haben niemals etwas gewusst und waschen ihre Hände immer in Unschuld!

Ist Armut in Deutschland nur gefühlt und das Bild vom reichen Deutschland nur ein Märchen?

Quelle: Focus online vom 27.02.19 – von Susan Bonath

Daniel StelterAutor des Sachbuchs „Das Märchen vom reichen Land“, Buchvorstellung in München im November 2018.

Wieder einmal so ein selbst ernannter Experte, Wirtschaftspopulist und in der Öffentlichkeit agierender „Einredner“ ökonomischer (Un)-Zulänglichkeiten:

Seine intelligenten Feststellungen: „ Länger arbeiten, weniger Sozialstaat sowie unproduktive Migranten raus!
Armut in Deutschland ist nur gefühlt, aber das Bild vom reichen Deutschland gleichzeitig nur ein Märchen. „

Herr Stelter beeindruckt sicherlich nicht nur die Elite mit seiner marktreligiösen Pseudoexpertise und Propaganda.

Ehrlich!
Die Lektüre von Thilo Sarrazin ist diesbezüglich wesentlich wahrheitsgetreuer und realistischer verfasst als diese „Sachbuchbibel“.

Er suggeriert praktisch: “So wie es ist, ist alles gut und muss auch so sein, denn es gibt keine Alternative!“

An dieser Stelle bräuchte ich wieder einen Smilie, der sich in senen Fuß beißt!
Was für ein völlig abstruser Quatsch wird hier, von Focus Online, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht?

Ein neues Wirtschaftssystem wäre die Alternative zu diesem gesistigen Unfug!

Ein neues Wirtschaftssystem, das das alte ablöst.
Ähnlich wie das Aufkommen der Manufakturen ein neues Zeitalter einläutete.
Ich denke wir befinden uns wieder an einer solchen Schwelle, in der die Produktivkräfte sich verändern und von intelligenten Maschinen, sprich Automaten und Robotern, abgelöst werden.
Das bedeutet aber auch, dass die jetzige Form des Kapitalismus praktisch von einer neuen Wirtschafts und Gesellschaftsepoche abgelöst werden wird.

Wenn wir es richtig machen wird es eine sozialere Gesellschaftsform werden, denn die Voraussetzungen dafür wären aufgrund der intelligenten Produktivkräfte grundsätzlich gegeben!

Es gibt sogar ein praktisches Beispiel, dessen praktische Erfahrungen genutzt werden könnten.
Das ehemalige Wirtschaftssystem der DDR!
Es sollte nicht, wie bisher aus politischen Gründen, abwertend betrachtet werden sondern grundlegend wissenschaftlich analysiert werden.
Fehler können nach heutigem Wissen korrigiert sowie praktische Erfahrungen und Ergebnisse mit eingearbeitet werden.
Umfangreich modifiziert könnte es für ein zukünftiges sozial orientiertes Wirtschaftssystem die Basis bilden!

Das bedarf allerdings für meine Begriffe, längst überfällige, wisenschaftliche Untersuchungen und Vorbereitungen!
Jedoch, wie ich unsere „ignorant veranlagten Wissenschaftler“ kenne, wird es eher Praxis sein, dass wir uns von ihnen eher dubios verklärte Abhandlungen anhören müssen.
Dubiose Erklärungen, die natürlich auch von Politik und Medien schmackhaft für die „schläfrigen Konsumenten“ serviert werden.

In der Zwischenzeit wird sich der „Abgang“ der derzeitigen Wirtschaftsform immer unmenschlicher und aggressiver gestalten.

Das Märchen vom reichen Land – wirklich nur ein Märchen?

Warum fällt mir an dieser Stelle die exzessive Komikserie, die Geissens ein?

Laut der Deutschen Bundesbank sind im vergangenen Jahr allein, die privaten Geldvermögen in Deutschland um 76 Milliarden auf über sechs Billionen Euro gestiegen.
Diesen Zuwachs müssen Sie sich schön langsam auf der Zunge zergehen lassen und dabei bedenken wie es in Deutschland um die Bildung, Wohnungen und sonstigen sozialen Leistungen steht!

Die 45 reichsten Deutschen besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung.

Diese Entwicklung wird durch die kapitalistische Konkurrenz untereinander immer weiter angetrieben.

Sie zwingt Profiteure zu steter Profitmaximierung und führt zur Konzentration von Reichtum in immer weniger Händen.
Desweiteren lässt sie Bank- und Industriekapital miteinander und mit dem Staat verschmelzen.
Das wiederum treibt  Kleinkapitalisten in die Pleite.

Die deutsche Post schließt jährlich mit Rekordgewinnen ab!

Nur eben mal nebenbei erwähnt – die arme Deutsche Post und das Lohnniveau ihrer Mitarbeiter!

Quelle:“Der Aktionär“ – vom – von Thorsten Küfner – Redakteur:

Die Deutsche Post hat das Jahr 2017 wieder einmal mit neuen Rekorden abgeschlossen.
Und der Logistikriese geht davon aus, auch in den kommenden drei Jahren stetig mehr zu verdienen.
Gut für die Aktionäre, die sich zudem über eine Dividendenerhöhung von 1,05 auf 1,15 Euro pro Anteilschein freuen können.

Dank des weiterhin florierenden Express- und Paketgeschäfts steigerte die Deutsche Post ihren Umsatz um 5,4 Prozent auf 60,4 Milliarden Euro.
Das EBIT legte um 7,2 Prozent auf 3,74 Milliarden Euro zu, das Nettoergebnis auf 2,71 Milliarden Euro.
Damit erreichte der DAX-Konzern seine eigenen Zielmarken und lag auch im Rahmen der Analystenprognosen.

CEO bleibt zuversichtlich
Für das kommende Jahr rechnet Konzernchef Frank Appel mit einem EBIT-Anstieg auf 4,15 Milliarden Euro.
Bis 2020 soll der operative Gewinn sogar auf 5,0 Milliarden Euro klettern.

Trotdem erhöht die Deutsche Post das Briefporto um 5 bis 10 ct und die Bundesregierung hat bereits zugestimmt!

Kurzum, die Reichen profitieren und werden immer reicher, während Kleinunternehmen und der Mittelstand aus dem Markt gedrängt werden.

Diese Vorgänge sind zudem mit der durchschnittlich immer weiter vorangetriebenen Absenkung des Lohnniveaus der Arbeitnehmer verbunden.

Nur so nebenbei!
Stellen Sie sich einmal vor, dass Amazon und Co. auch Handwerkerleistungen anbieten würden.
Natürlich zu „Wunschpreisen“!
Aber es gäbe noch andere Gedankengänge, wie Aldi verkauft Autos, ein Baumarkt bietet Häuser zu Bauhauspreisen an etc.
Discounter-Parks, die wie Pilze aus dem Boden schießen, ähnlich wie in den USA, bieten alles an, was das Begehren ist.
Zudem noch wahlweise online oder vor Ort!

Die kontinuierliche Absenkung des Lohnniveaus der Arbeitnehmer!

Nur ein aktuelles Beispiel – Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst (03.03.2019)

Die „Tagesschau“ der ARD tönte am 03.03.2019, um 20.00 Uhr (Quelle: Screenshot tagesschau.de, nachrechnen unerwünscht! Zu diesem Schluss kommen die beiden ehemaligen NDR-Mitarbeiter Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam angesichts der ARD-Berichterstattung über den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst. Ihr Fazit: Die ARD betreibt Augenwischerei, 11.03.2019,von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam):

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder können mit deutlichen Einkommensverbesserungen rechnen.
Arbeitgeber und Gewerkschaften haben sich gestern am späten Abend auf einen Tarifabschluss verständigt.
Danach sollen die Gehälter stufenweise im Umfang von insgesamt acht Prozent erhöht werden, mindestens aber um 240 Euro.
Pflegekräfte erhalten darüber hinaus 120 Euro monatlich.
Der Vertrag hat eine Laufzeit von 33 Monaten.

Abgesehen davon, dass diese, mittlerweile zur Show verklärten, Tarifverhandlungen besser und vor allem effektiver gehandhabt werden könnten, sind diese Aussagen, wie auch die heute organisierten Arbeitsniederlegungen, bei näherer Betrachtung lediglich „Augenwischerei“.

Das tatsächliche Ergebnis fällt erheblich geringer aus.

Die Verfasser heben hervor, dass eine Unstimmigkeit sogar der Internet-Redaktionsgruppe der ARD-Aktuell aufgefallen ist.
Auf tagesschau.de hatte sie am Nachmittag des 3. März 2019 bereits vorgerechnet, dass für alle Beschäftigten nur 7,42 Prozent heraussprängen!

Ver.di und die Länder hatten zur Verbesserung der „Attraktivität des öffentlichen Dienstes“ bereits im Vorfeld die Eingangsstufen für Neueinstellungen mit einem Plus von etwa zehn Prozent bedacht.
Es werden also Personen begünstigt, die zumeist noch gar nicht eingestellt sind.
Dem Gesamtvolumen wird dieser rein hypothetische Aufschlag aber zugerechnet .

Völlig vernachlässigt wurde in den vorgeführten Berechnungen, dass die Jahressonderzahlung, eine Kombination aus Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld, für vier Jahre “eingefroren” wird.
Also noch ein Jahr über die Laufzeit des neuen Tarifvertrages hinaus – obwohl sie bereits seit 2015 stufenweise um durchschnittlich zehn Prozent gekürzt worden war.

Letztlich bleibt vom “Acht-Prozent-Gehaltssprung” höchstens ein Plus von sieben Prozent übrig.
Über die Laufzeit von 33 Monaten verteilt sind das nur 2,35 Prozent an echtem jährlichem Zuwachs.

Unberücksichtigt bleibt bei dieser Kalkulation, dass die Zehn-Prozent-Kürzung der Jahressonderzahlung dauerhaft ist und alle künftigen Zuwächse mindert!
Progressive Einkommenssteuer und vor allem die Preissteigerungsraten reduzieren die Bedeutung dieses Verhandlungsergebnisses weiter.

Hieß es bei den Ver.di-Demos nicht:„Wir sind es wert!“?
Die Mitarbeiter sind es ohne Zweifel aber Ver.di scheint das nicht ganz ernst zu nehmen?

Soweit ein Beispiel über die vorbildlich „blendende Zusammenarbeit“ von Arbeitgebern und Gewerkschaften!

Arbeiter und Angestellte schaffen Profit!

Grundvoraussetzung für die produzierende kapitalistische Wirtschaft und dem Dienstleistungssektor: Produktive Arbeiter und Angestellte schaffen Profit!
Sie bescheren ihren „Arbeitgebern“ möglichst hohe Umsätze werden aber daran nur marginal über den Lohn beteiligt.
Dienstleister also diejenigen Unternehmen, die lediglich Profit realisieren, wie Banken, Handel, Transport und Werbeindustrie kassieren ihren Anteil davon.
Gleiches gilt für den  Staat als Manager und „Vermittler“ zwischen diesen beiden Welten.

Deutschland ist praktisch ein Dienstleistungsimperium.
Laut dem Statistischem Bundesamt sind mehr als zwei Drittel der Unternehmen reine Dienstleister.

Stelter fordert ja auch, dass die Menschen länger arbeiten müssten.
Weiterhin propagiert er, dass wir konsequent auf Roboter und Automatisierung setzen müssen!

“Nur so könne, meint der Makroökonom, die Produktivität steigen, damit der Kuchen zum Verteilen größer werde!“

Ist es nicht so, dass der Kuchen schon so groß ist, dass die Weltkugel mit ihm, im System von Waageschalen, mehrfach aufgewogen wäre?

Der Kuchen ist längst groß genug für alle!
Dummerweise beanspruchen die Besitzenden aber fast alles für sich!
Zudem ist ein ewiges Wirtschaftswachstum, wie es der Experte, Herr Stelter, propagiert, auf einem begrenzten Planeten unmöglich!

Fakt ist jedoch, wenn die Wirtschaft wirklich auf Roboter und Automatisierung setzen würden, dass die Menschen wesentlich weniger arbeiten müssten!
Und jetzt kommt der eigentliche Knackpunkt!

Werden Produkte von Robotern und Automaten produziert, werden sie zur Massenproduktion und dadurch auch billiger.
Das aber nagt an der Profitrate!

Bedeutet – Der technologische Fortschritt torpediert den einzigen irrationalen Selbstzweck des kapitalistischen Wirtschaftssystems – Die Profitrate!

Siehe meine Ausführungen zum „abgetakelten Kapitalismus“ weiter oben!

Spätestens wenn das klar geworden ist sollte logischerweise begonnen werden über alternative Wirtschaftssysteme nachzudenken!
Aber, was ist schon Logig?
Genauso wenig  oder schwerfällig wie die Klimaprobleme gehandhabt werden, wird sicherlich auch diesbezüglich verfahren.

Wäre ich gläubig würde ich sagen:“Gott hilf uns und stehe uns ab sofort immer noch mehr bei!“
Da ich es nicht bin brauche ich unbedingt mindestens einen Smilie, der sich in den Fuß beißt!

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