Straßburg Tote nur eine Ereignisspirale

Verstehen Sie diese Aussage?
Ich erst auch nicht!
Doch dann erkannte ich ihren tieferen Sinn.

Zitat:
„Die Berichte über die Toten von Straßburg sind nichts weiter als eine sich schnell drehende „mediale Erregungsspirale“.
Nichts weiter als Pillepalle.
Nichts weiter als Dreck unter den Sohlen von islamischen Terroristen.
Denn: Keiner bedenkt, wie viele heute an Krankenhauskeimen oder durch den Pflegenotstand gestorben sind.“

Dejavus – Die Toten von Straßburg

So weit die Meinung von Udo Lieslischkies,  ehemaliger Leiter des ARD-Studios in Moskau.

Was sagt uns das?
Er ist ein ehemaliger Leiter eines ARD Studios, also der öffentlich rechtlichen Sender.
Werden wir immer mehr von irren Typen „umzingelt“?

Alleine die Minister unserer Bundesregierung!
Was haben die alle 2018 nicht alles so vom Stapel gelassen.
Herr Minister Spahn, der unter anderem die Pillen billiger produzieren und psychisch kranke Menschen vor dem Arztbesuch einem Experten gegenüberstellen möchte, der entscheidet, ob sie einen Psychologen aufsuchen darf oder nicht.

Dann die Polizei, die mittlerweile mehr rechts als linientreu scheint?

Nicht zu vergessen die Bundeswehr mit Schrott- und Wartungsproblemen sowie einem gewaltigen Hang zur rechten Ecke.

Banken, die Betrügen und Gelder in Größenordnungen waschen.

Ökostrom der nicht genutzt wird weil irgendwelche Netzbetreiber lieber im Schlaf Entschädigungen kassieren.

Pädophilie in allen Lebenslagen bis hin zum geistlichen Vater.

Desinformationen auf breiter Ebene mit einem Hang von Reportern nach Menschenverachtung.

Ich habe die Aufzählung erst einmal gestoppt.

Zeigt doch dieser ehemalige ARD-Studioleiter auf den ersten Blick welche Typen unsere Nachrichten, nach welchen Maßstäben produzieren!

Nun ist er aber nicht DER Spiegel Starreporter Claas Relotius, denn dann hätte das oben eingangs angeführte Zitat anders ausgesehen.
Nicht so provozierend und mehr zu Munde redend.
Sollten doch möglichst weitere Preise „Artikelt“ werden.
Ja das ist eben der „Informationszahn“ unserer Zeit!

Medien im Nachrichtenalltag

Wieder muss ich sagen, es sind nicht alle Medien an solchen Dingen beteiligt!
Aber einschlägige Medien zählen schon dazu!

Eventuell geht es nur mir so?
Aber wenn ich Nachrichten höre oder schaue und es geht beispielsweise um tragische Ereignisse wie in Straßburg, kann ich mich stets nicht des Gefühle der Heuchelei erwehren.

So auch wenn es das Gedenken an den Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt vor zwei Jahren betrifft.
Ehrlich ich möchte bei einem solchen Anschlag keinen Angehörigen verloren haben und ich kann mir auch vorstellen wie die Angehörigen gelitten haben und sicher im Gedenken noch immer leiden.

Dennoch würde ich mich persönlich unangenehm berührt fühlen, wenn aus diesem traurigen Geschehen immer wieder ein Staatsakt gemacht werden würde
Auch dann wenn der Staat in diesem Fall versagt hatte!

Ich finde mit diesen Gedenktagen wird gleichzeitig auch das Verbrechen geehrt weil indirekt auch daran erinnert wird!
Genau das wollen doch diese Fanatiker und ihre Hintermänner.
Angst schüren und Anerkennung!

Vor allem auch dann wenn immer und immer wieder über das Gleiche berichtet wird ohne dass es weitere nennenswerte Erkenntnisse zum Tathergang oder auch endlich wirksamere Gegenmaßnahmen in Form von der durchgreifenden Beseitigung der Ursachen gibt.

Für mich ist das eine Verhöhnung der Opfer im Dienste der Sensationsmache und der Einschaltquoten.
Nicht mehr und nicht weniger!

Jedoch wieder zurück zum Zitat von Herrn Lieslischkies.
Eine seiner Aussagen machte mich nachdenklich!
Sie reiht sich im Prinzip auch lückenlos in das von mir vorher dargestellte ein!

Gestatten Sie mir vorher noch ein paar Worte zur gängigen „Praxisunart“ beim Lesen von Schreiben, wie beispielsweise auch eMails.
Mir ist aufgefallen, dass die meisten Leser es bis maximal zum zweiten Abschnitt schaffen.
Der Rest wird geflissentlich ignoriert.
Also sollten Sie sich davor hüten in Schreiben, die Sie an andere senden, zwei oder gar drei Probleme hintereinander anzusprechen.
Meine Erfahrung einige von ihnen fallen unter den Tisch!

So auch geschehen bei Herrn Lieslischkies!
Der letzte Abschnitt wurde einfach geflissentlich übersehen!

Aus dem obigen Zitat, der letzte Abschnitt:
„Denn: Keiner bedenkt, wie viele heute an Krankenhauskeimen oder durch den Pflegenotstand gestorben sind.“

Obwohl ich mich von seinen davor getroffenen Aussagen komplett distanziere, aber in seiner letzten steckt ein großes Stück Wahrheit!
Denn sie ist für den aufschlussreich, der mitdenken kann!

Da wären nämlich auch die vielen vielen „patriotischen Soldaten“ sowie „Kollateralschäden“, die immer noch sinnlos in Kriegen getötet werden. Kriege die zumeist von den USA angezettelt wurden und endloses Leid auf der ganzen Welt verursachen.

Menschenhandel, Tod durch Drogen etc. etc. ja und auch Menschen die täglich an Krankenhauskeimen sterben müssen, weil den Krankenhäusern eine ordentliche Keimbekämpfung, und Vorbeugung sowie ein gezielter und überwachter Einsatz von Antibiotika zu teuer ist.

Oder dass viele ältere Menschen, die vom Krankenhaus oder den Pflegeeinrichtungen aus in den Tod befördert werden.
Nur weil sie alt sind und im Vorfeld eventuell Essen und Trinken abgelehnt haben!
Steht ja nicht selten auch so in der Patientenverfügung.

Ich kenne einige Menschen, die am eigenen Leibe erleben mussten wie oberflächlich gegenüber alten Menschen gehandelt wird.
Die vielen Menschen, die Tag für Tag an Hunger sterben müssen oder einfach abgeschlachtet werden.

In diesem Fall muss ich sagen, am Anfang wirklich ungeschickt ja sogar fahrlässig formuliert aber letztlich haben Sie Recht Herr Lieslischkies!

Wer Ihren Text richtig liest und interpretiert weiß was Sie meinten!
Allerdings sind derartige Meinungsäußerungen mehr als Futter für den Sensationsjournalismus.
Diese Schmierfinken greifen nur allzu gerne heraus, was auf die Leser „wirken“ könnte und erfassen eben nicht den kompletten sachlichen Inhalt.

Pronto rapido ist der heutige Journalist, oberflächlich und schön!

Wenn Herr Lieslischkies letztlich also lediglich meinte, dass die Medien genau auf diese Sensationen wie in Straßburg reagieren und die restlichen Missstände und täglichen Tragödien praktisch unter den Tisch fallen lassen, dann bin ich voll seiner Meinung!

(Quelle: Analyse Aktion Ataraxie – Holger Roehling und Jouwatch  – 12.12.18)

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