Kommentare bei Welt.de! Kommentieren - Ja! Aber dann nach den Regeln von Welt.de!

Welt.de – Kommentieren im Korsett der Nutzungsbedingungen.

Ich habe mir angewöhnt jeden Morgen, so etwa gegen 04.00 Uhr, soweit es meine Zeit oder mein Wachpotential erlauben, meine „Post“ zu sichten und neue Informationen einzuholen.
Dazu gehört auch ein gewisses informatives „Rundumlesen“ zum Aufstöbern und Vergleichen der neusten nationalen und internationalen Ereignisse, das ich im Internet erledige.
Diverse Blogs und Nachrichtenplattformen müssen dafür herhalten, darunter auch Welt.de.

So landete ich am 26.02.2020, schließlich auch bei www.Welt.de.

Regelrecht erfrischend fand ich den dort veröffentlichten Beitrag von der Wirtschafts-Korrespondentin Anja Ettel mit dem Titel: „Es ist fahrlässig, wie hilflos Deutschland in diese Krise stolpert“ – Stand: 26.02.2020.
Knappe 2000 positive und etwa 150 negative Likes.
Sie nannte die Dinge beim Namen und sprach sogar Ursachen und den verantwortlichen Verursacher an.
Ich war begeistert!

Zitate aus dem Beitrag in Welt.de:

Das Coronavirus breitet sich aus – und trifft in Deutschland auf ein erschreckendes Kompetenzwirrwarr.
Nicht einmal über Inkubationszeit und Letalität des Virus ist man sich einig, geschweige denn darüber, wie lange eine Quarantäne dauern sollte.

Das neuartige Coronavirus zieht weltweit immer größere Kreise.
Trotz der bedrohlichen Entwicklung sieht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Deutschland gut vorbereitet.
Das soll vermutlich beruhigend wirken, schürt aber eher noch das Unbehagen.
Nicht einmal über Inkubationszeit und Letalität des Virus sind sich die Mediziner bisher einig, geschweige denn darüber, wie lange eine Quarantäne dauern sollte.
Dass die Bundesregierung dennoch bislang offenkundig der Ansicht ist, mithilfe von Fragebögen an Flughäfen das Geschehen im eigenen Land ausreichend erfassen zu können, wirkt da geradezu absurd.

Noch absurder ist allerdings, auf welches Kompetenzwirrwarr man trifft, wenn man nach Antworten auf ganz konkrete Fragen sucht.
So war lange unklar, wer den Test auf das neue Coronavirus eigentlich durchführt und wer ihn bezahlt – mit der Folge, dass niedergelassene Ärzte bisher extrem zurückhaltend damit waren, Verdachtsfälle überhaupt zu testen.

Einleuchtend – und sofort wurde in mir die Erinnerung an die Flüchtlingskrise 2015 wach!
Konkret stieg in mir so etwas wie Empörung hoch.
Diese Frau sprach das an was viele denken, die Bundesregierung scheint zweifelsohne einfach nicht gewillt zu sein aus ihren bereits begangenen Fehlern zu lernen?

Wer möchte kann diesen Beitrag unter dem folgenden Link selber aufrufen und auch die vielen veröffentlichten Kommentare dazu lesen: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article206134181/Coronavirus-Fahrlaessig-wie-hilflos-Deutschland-in-diese-Krise-stolpert.html

Ich kommentierte den Beitrag von Frau Ettel bei Welt.de

Ich wollte meine Zustimmung signalisieren und zudem noch ein paar Fakten zur Untermauerung mit einbringen.
Zu meiner grundsätzlichen Verteidigung, nach einer höchstrichterlichen Entscheidung dürfen Meinungsäußerungen scharf formuliert sei (was immer scharf auch bedeuten mag).

Ich schrieb also (Kommentar Bernhard Kohlraabe vom 26.02.2020):

Ich möchte mich nicht auf das Niveau der „Diskussionsfreunde“ begeben die ihren Wortschatz aus der Urzeit beziehen aber das Agieren der deutschen Politiker zeugt nicht gerade von Intellekt!
Bereits 2015 versagte die Bundespolitik auf ganzer Linie und ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre das Flüchtlingsproblem in Deutschland noch größer gewesen.
Die Bundesregierung handelte einst kopflos, konfus, planlos!

Aktuell, das Coronavirus ist seit Monaten auf dem Vormarsch, ist es ebenso.
Helau ist wichtiger als Vorbeugen!

Und noch eins wird wieder sichtbar, die Arroganz und Ignoranz der Medien!
Deutschland über allem – wir sind die Größten, blickt auf China Volksgenossen, wir haben alles im Griff.

Von Oben herab wird täglich über all diejenigen berichtet (gemeint sind betroffene Nationen – beko) die Probleme mit dem Virus haben und dagegen ankämpfen.
Wir doch nicht ist die Devise.

In der Politik ganz vorne weg ein Herr Spahn, der in seiner Funktion praktisch schon eine Fehlbesetzung ist und auch noch Kanzler werden möchte.
Unterschätzen ist Trumpf und regelmäßige „Epidemie-Übungen“ bzw. ein durchorganisiertes Gesundheitssystem kosten Geld.

Haben wir Deutsche doch nicht nötig – wir stehen doch immer über den Dingen!

Zugegeben, im Nachhinein betrachte, ein wenig harsch ausgedrückt!
Ich war jedoch der Meinung die Ursachen auch noch einmal herausstellen und zudem auch ergänzen zu müssen.

Darunter auch die seit vielen Jahren nicht mehr vorhandene Bereitschaft der Bundesregierung endlich Veränderungen herbeizuführen und einmal Selbstkritik zu üben!
Notwendige Änderungen wie beispielsweise zum Klimaproblem, zum Flüchtlingsproblem, dem krankenden Gesundheitswesen, dem Bildungswesen, der kränkelnden Landwirtschaft etc.
Allein mit der Bereitstellung von Finanzmitteln und lockeren Langzeitversprechen lässt sich nur wenig regulieren, wenn ursachenbekämpfende Maßnahmen gefragt sind!

Ökokatastrophe und Klimawandel

Zu diesem Desaster gehören auch die verunsichernden Berichterstattungen der Medien.
In Krisenzeiten verunsichern derartige Medieninfos mehr als dass sie wirklich hilfreich sind!

Freunde von mir haben während ihrer Einkäufe mit Mitarbeitern von Lebensmittel-Discountern, Drogerien und Apotheken gesprochen.
Einhelliger Tenor, die Medien verunsichern und sorgen mit ihren Beiträgen zudem für Panik!
Anschließend „freuen“ sie sich anscheinend auch noch über die Panikaktionen der verunsicherten Menschen berichten zu können.

Eine gewisse anmaßende Moderation ist besonders auch während der Wiedergabe von Nachrichten und Berichten über Nationen zu spüren, die als „systemfeindlich“ angesehen werden.
Betreffs des Coronavirus war die Berichterstattung der deutschen Medien zu den Vorgängen in China, besonders in den Anfängen und auch zu den ergriffenen Maßnahmen seitens der chinesischen Regierung, oft von einem gewissen Hochmut und einer gewissen Unfehlbarkeit seitens der Kommentatoren gekennzeichnet.

Kaum ein Gedanke wurde jedoch daran verschwendet Deutschland vorbeugend und umgehend auf das Übergreifen der Epidemie vorzubereiten.
Anstatt dessen wurde wieder einmal geredet!

Wäre es nicht Pflicht der Medien gewesen dieser wichtigen Frage beharrlich nachzugehen?
Mehr als fünf Jahre hätten sie auch Zeit gehabt der Lösung des europäischen Flüchtlingsproblems gründlich auf den Zahn zu fühlen!
Noch mehr Zeit wäre für die Aufdeckung von Schieflagen bei der Bekämpfung der Erderwärmung, dem heutigen Klimaproblem, vorhanden gewesen.
Die Medien hätten so viel Futter mit dem sie sich ernähren könnten, wenn sie doch nur wollten oder dürften?!

UN-Klimakonferenz billigt Regelwerk

Auffällig ist dass in ihren Berichten zumeist nicht die die wirklichen Ursachen angesprochen werden.
Dafür wird popularisiert, propagiert oder werden „Trauer- und Mitgefühlsszenarien“ organisiert.
Zudem werden bestimmte Vorgänge „nervenaufreibend“ kommentiert und damit in der Endkonsequenz zerredet.

Sicherlich keinesfalls im Sinne und als wirkliche Hilfe für die Betroffenen oder Hinterbliebenen schrecklicher Ereignisse jeder Art?

Lassen Sie doch einmal Revue passieren was seit 2002 von der Bundespolitik zur Verbesserung und zukünftigen Sicherung der Gesundheitspolitik unternommen wurde.
Dito, was seit 2015 von der Bundespolitik zur Bewältigung des immer noch vorhandenen Migrantenproblems und der organisatorischen Absicherung zukünftiger Flüchtlingsströme eingeleitet und unternommen wurde.
Ich meine nicht die Gesetze zur Abwerbung ausländischer Fachkräfte, auch Brain Drain genannt!
Diese wurden ja im Interesse der deutschen Wirtschaft auf den Weg gebracht.

Teilen Sie es mir mit wenn Ihnen etwas einfällt!

Noch einmal zurück zu China.
Wie wurde dieses Land „belächelnd schadenfroh“ kritisiert und wie wird dieses Land von den Medien immer noch „madig“ gemacht weil es einen anderen Weg bevorzugt hat?
Die Frage wäre jetzt wer uns Bundesdeutsche von oben herab belächeln wird wenn sich das Virus erst einmal in Deutschland ausgebreitet haben sollte?
Ich denke die Staaten bei denen die Medien es taten werden es wohl nicht tun?
Warum?
Eventuell weil sie eben nicht „abgehoben“ wie die deutschen Medien berichten oder sich in die Angelegenheiten souveräner Staaten einmischen- oder was meinen Sie?

Kurzum, was das Handeln der Bundesregierung betrifft, außer dass weitere Kosten auf die Bevölkerung verlagert wurden und es Dank eifriger Gesundheitsminister für das gesamte Gesundheitswesen immer bürokratischer wurde, ist doch kaum etwas passiert – oder?
Jedenfalls haben sich die Bedingungen für das Krankenhauspersonal, also praktisch für das gesamte Gesundheitswesen, wesentlich verschlechtert!
Den Ärzten und Apothekern die ich kenne hat Herr Spahn mit seinen eingeleiteten Maßnahmen die Arbeit mehr als erschwert.

Wer ist Gesundheitsminister Spahn?

Wer ist dieser Mensch?
Ist er letztlich wirklich nichts anderes als ein der Lobby verbundener Bürokrat der am Schreibtisch, weit entfernt von der Praxis, das Gesundheitswesen optimieren möchte?
Ihm geht es vorrangig um Kosteneinsparungen und weniger um das Wohlergehen der Menschen – allein deshalb ist er rein logisch eine Fehlbesetzung – oder?

Ich habe einen Beitrag gefunden der auch meine Einschätzung zu Herrn Spahn wunderbar wiedergibt:

Quelle:“Junge Freiheit, Spahns Versagen, von Markus Brandstetter, vom 07.03.2020″:

Gesundheitsminister Jens Spahn, der ja bei der CDU gerne den großen Macher gibt, hätte in diesen Tagen die Chance gehabt, zu glänzen und sich für höchste Ämter im Staat zu empfehlen.
Dafür hätte er als oberster Gesundheitsbeamter des Staates nur zwei Dinge tun müssen: erst informieren und dann handeln.

Zuerst einmal hätte Spahn die Bürger über die wahren Gefahren der Coronavirus-Pandemie aufklären müssen.
Er hätte also sagen müssen, daß die Corona-Pandemie nicht mehr aufzuhalten ist, daß aus heutiger Sicht 25 bis 70 Prozent der Bevölkerung eines Landes, in dem es Corona-Fälle gibt, sich mit dem Virus infizieren werden.
Bei 80 Prozent der Infizierten wird die Erkrankung milde verlaufen, weitere 15 Prozent werden stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen, während fünf Prozent auf die Intensivstation kommen.

Schlimmste Seuche seit der Spanischen Grippe

Spahn hätte allerdings auch sagen müssen, daß nach den aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin bei ein bis zwei Prozent der Infizierten die Erkrankung tödlich verlaufen wird und das Virus somit erheblich tödlicher ist als die Grippe.
Wenn sich also ein Viertel der deutschen Bevölkerung mit Sars-CoV-2-Virus, wie dieser neue Stamm des Corona-Erregers heißt, infizierte, dann wären das bei einer Letalitätsrate von einem Prozent in Deutschland immerhin schon über 200.000 Tote.

Spahn hätte weiter sagen müssen, daß vor allem Menschen über 80, die zusätzlich an Diabetes und Bluthochdruck leiden oder anderweitig angeschlagen sind, stark gefährdet sind, während Gesunde unter 50 es normalerweise nicht sind.
Und Spahn hätte endlich sagen müssen, daß das keine Sars-Pandemie wie 2003 und keine Vogelgrippe wie 2004 ist, zwei Seuchen, die ihren Ausgang übrigens auch in China nahmen – sondern eine seit der Spanischen Grippe von 1918 nie dagewesene Epidemie, die eine Bedrohung für die ganze Welt darstellt und Ärzte, Gesundheitsbehörden und Kliniken vor Aufgaben stellt, die es bislang nicht gegeben hat und auf die sie nicht vorbereitet sind.

Ich kann die Zahlen weder bestätigen noch dementieren, weil mir das Hintergrundwissen fehlt, aber ich stimme zu dass er hätte offener und konkreter informieren müssen.
Was ist daran so schwer ein offizielles Informationsblatt mit entsprechenden Verhaltensregeln herauszugeben um damit den diversen Corona-Spekulationen jeder Art in den Medien Einhalt zu bieten?
Abrufbar im Internet, Auslage in den Bundesländern, Arztpraxen, offizielle Hinweise in den Medien etc.

So weit zur „Unfähigkeit“ von Gesundheitsminister Spahn!

Jedenfalls habe ich mir die Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion von „Web.de“ leider erst im Nachhinein angesehen.
Sie bringen klar zum Ausdruck dass „Web.de“ entscheidet welche Kommentare veröffentlicht werden und welche nicht!

Grundsätzlich gestattet „Die Welt“ sich pragmatisch jeden Kommentar, der nicht in die Welt von Welt.de passt, ohne weitere Begründung abzulehnen.
Ist ja auch, unter Berücksichtigung der bestehenden Meinungsfreiheit in der Bundesrepublik Deutschland, das „verbriefte“ Recht eines jeden Onlineportals!
Die Frage ist aber warum ein Nachrichtenportal Kommentare überhaupt zulässt wenn die Kommentatoren nur Meinungen äußern dürfen die den Welt-Redakteuren genehm sind oder in ihr Freischaltungs-Schema passen?

Geschieht es zur Selbstbestätigung?
Um aufzuzeigen dass sich User auf ihrem Portal tummeln die grundsätzlich alle mit der Meinung von Welt.de übereinstimmen?
Zum „Abwürgen“ anderer Meinungen?

Pflegt Welt.de etwa insgeheim eine Diktatur der einseitigen Meinungsbildung?
In einer Demokratie?
Das ginge ja gar nicht – oder?

Meinungsfreiheit Ja aber Achtung wem gegenüber oder bei welcher Gelegenheit sie angewandt wird!

Für denjenigen, die in gewissen Situationen offen und direkt ihre Meinung sagen, kann das ganz schnell gefährlich werden!
Denn ein unüberlegtes oder unangebrachtes Wort kann bereits eine Unterlassungs- bzw. Verleumdungsklage provozieren.
Ohne Rechtsschutzversicherung – für so manches offene Wort eine Katastrophe!
In gewissen Unternehmen, Einrichtungen oder Gesellschaften kann so etwas gar einen Jobverlust und somit den sozialen Abstieg nach sich ziehen?!

Also wenn sich schon äußern, dann auch mit Bedacht und keinesfalls zu sehr in die Tiefe gehen.
Das haben mittlerweile schon viele Bürger verinnerlicht und verhalten sich daher auch entsprechend „kreativ maulfaul“.

Jedenfalls hätte ich dieses ungeschriebene „Gesetz“ wohl vorher berücksichtigen sollen?
Eventuell lag es auch an meinem ungezügelten Temperament das ich immer dann entwickle wenn Tatsachen offen angesprochen werden die ansonsten, zumeist gut gehegt und gepflegt, im Verborgenen ihr Dasein fristen?

Oberstes Gebot für die Medien, jeglicher Couleur, ist die Wahrheit zu berichten!
Die Bunte sollten wir einmal ausnehmen, aber auch Bild sollte dazugehören.
Als nächstes sollten die Journalisten, gerade auch in unserer heutigen Zeit, alles kritisch hinterfragen!
Beide Grundsätze sind für mich, als „journalistisches Auslaufmodell“, immer noch Verpflichtung!
Aber ich bin eben nur ein Auslaufmodell!

Das lückenlose, wahrheitsgemäße Aufdecken von Fakten und Ursachen gehört also zur Pflicht der Medien!
Wohl bemerkt, ohne das Weglassen oder Verändern unliebsamer Fakten – sind sie rein der lückenlosen Aufklärung und der Wahrheit verpflichtet!
Schonungslos und ohne vorher die Nachrichten zu framen!

Ehrenhafte Vorsätze!
Wenn da nicht diese gewissen Abhängigkeiten wären.
Sie sind zumeist mit Existenzängsten verbunden, plagen mehr oder weniger das Pflichtbewusstsein der Akteure und beeinflussen es in bestimmte Richtungen.
Das Endziel bestimmen jedoch zumeist andere!

In der DDR hatten wir ja keine Meinungsfreiheit, da die Regierung mit Hilfe der Stasi praktisch alles zensierte.
Ja wir waren schon arg gebeutelt in unserer Meinungsfreiheit.
Es gab sogar das Zentralorgan der SED in Form des „Neuen Deutschland“ – eine Tageszeitung der jeder DDR-Bürger die Meinung der führenden Regierungspartei entnehmen konnte – ungesüßt und direkt!

Dennoch hatten wir DDR-Bürger eine eigene Meinung und die haben wir, das heißt viele von uns, auch geäußert und zwar auf ostdeutsche Art!
Gewisse Unzulänglichkeiten, Gegebenheiten und politische Schieflagen haben wir bei Notwendigkeit schon diskutiert.
In den Kollektiven, in der Gewerkschaft, über Eingaben direkt an Erich Honecker, am Biertisch oder auch in der Öffentlichkeit.
Wir haben nicht nur folgsam zugehört!

Jeder kann offen und frei seine Meinung sagen!

In der Bundesrepublik ist das gesetzlich garantiert und jeder darf ohne Einschränkungen kritisieren oder seine Meinung sagen solange er niemanden beleidigt, diffamiert, zu gewissen Sachen aufruft usw.
Wenn das nicht reichen sollte können wir jederzeit einen Anwalt zu Hilfe holen und uns ellenlang über mehr oder weniger unwichtige Dinge vor Gericht streiten, was wir deutschen Wohlstandsbürger auch zu nutzen wissen.

Gemäß geltender Rechtssprechung darf auch jeder gewisse Dinge sagen, die ich persönlich doch mehr als recht grenzwertig einschätzen würde.
Die Namen derjenigen, die diese Dinge ausgesprochen haben, werden sogar geschützt und müssen nicht öffentlich benannt werden!
Das nennen wir doch mal verbriefte Meinungsfreiheit und Rechtsprechung!

Quelle:“Bild.de,20.09.2019,“Ist das Künast-Urteil ein Freibrief für Hass im Netz?“, von Felix Rupprecht“

Die Richter entschieden: Künast habe kein Recht darauf, die Urheber von üblen Beleidigungen zu identifizieren!
Darunter Ausdrücke wie „Drecks Fotze“, „Stück Scheisse“, „Geisteskranke“, „hohle Nuss“ und „Schlampe“.
Insgesamt handelt es sich um 22 Facebook-Nutzer, die Künast im März 2019 mit sexualisierten Beleidigungen überzogen hatten.

Dieses Urteil beruht übrigens auf einem Beschluss des Landgerichtes Berlin – und es gibt noch weitere ähnliche Beschlüsse!

Nun bin ich kein Freund der Grünen aber ob eine derartige Rechtssprechung von ethisch moralischen Grundsätzen ausgegangen ist, ist doch recht fraglich – oder?
Ich distanziere mich jedenfalls von derartigen Beschimpfungen!
Zudem bin ich dafür sie rechtlich zu verbieten und diejenigen die sie formulierten zur Verantwortung zu ziehen und sehr wohl zu benennen!

Ein kluger Kopf, es war wohl Ovid, sagte einmal:„Wehret der Anfänge!“ – ein anderer wandelte ab in:„Untersucht die Anfänge!“.
Treffen sie nicht den Nagel auf den Kopf?
Gibt nicht derjenige der diesen obszönen Worten, die gegen Frau Künast ausgesprochen wurden, einen rechtlichen Freiraum einräumte bereits wieder ein Mosaikstückchen in Richtung moralischen „Verfall“ oder Dekadenz frei?

Ist das nicht merkwürdig!
Die Nutzung gewisser obszöner „Wörter“ wird akzeptiert auch wenn sie einen gewissen Moralverfall signalisieren.
Das offene Ansprechen von Fakten zu Politik und Gesellschaft, in der Öffentlichkeit, sowie die offene und konstruktive Diskussion über diese Dinge werden in der Öffentlichkeit faktisch offiziell moralisierend oder mit „Schubfachzuweisungen“ zu vermeiden versucht.

Gerne werden bei diesen Gelegenheiten auch immer wieder die alten Kamellen von SED- oder Stasivergangenheit aufgewärmt, rechte oder linke Schubladen sowie die große Lade der „Klimaleugner“ geöffnet – um nur einige dieser „Diskussionsabwürger“ beim Namen zu nennen.
Auch in öffentlichen Diskussionen wie Talkshows kommt es vorzugsweise zu „Phrasenschlachten“, so dass diese Ausstrahlungen praktisch niemandem wirklich nutzen.
Aber weiter darüber zu sinnieren würde an dieser Stelle zu weit führen!

Mir ist durchaus bewusst, dass sich einige Leute, die sich zu Wort melden, nur noch obszön äußern können.
Ich entnehme es immer wieder Kommentaren und bei Facebook soll es ja ganz schlimm sein?
Daher wies ich auch gleich zu Beginn meines Kommentars darauf hin dass ich mich nicht auf ein solches Urzeitniveau herablassen würde.

Ob diese obszönen „Grunzereien“ wirklich alle von der rechten Seite kommen ist für mich im Moment nicht nachvollziehbar.
Sie können durchaus auch von frustrierten Menschen stammen denen die Möglichkeit fehlt sich richtig auszudrücken?
Irgenwie könnte es durchaus auch daran liegen dass diesen Leuten einfach die Ruhe oder lediglich der „Horizont“ fehlt der sie befähigen könnte eine sachliche Diskussion zu führen.

Im Tierreich wird ein solches Verhalten von der erreichten Evolutionsstufe bestimmt.
Auch unsere Ur-Ur-Ur-Vorfahren hatten einst keine probateren Mittel als sich laut schreiend aufeinanderzustürzen.
Das wirft die Frage auf ob ein gewisser Wohlstand, gepaart mit der freien Marktwirtschaft, derartige Entwicklungtrends fördern könnte?

Trends die sich im Zusammenspiel mit einer enormen technisch-technologischen sowie digitalen Entwicklung vollziehen.
Einer Entwicklung die Menschen untereinander entfremdet und von einer ungebremsten medialen sowie manipulierenden „Dauerberieselung“ begleitet wird.
Könnten sich die Ursachen dafür begründen dass sich in den Köpfen einiger unserer Mitmenschen der Drang beflügelt hat sich wieder in dieses Zeitalter zurück zu entwickeln?
Wird auch Rückbesinnung auf „primitive Werte“ genannt.

Was grundsätzlich sehr unwahrscheinlich wäre denn eine evolutionäre Entwicklung könnte zwar meines Erachtens stagnieren aber eine Rückentwicklung?
Es sei denn all diese objektiven und subjektiven Einflüsse, die die rapide Entwicklung unserer Gesellschaft beinhalten, führen unerwartet zu Mutationen die sich genau in diese Richtung entwickeln?
Keine Ahnung – nicht mein Fachgebiet!

Jedenfalls, Rechtssprechung sei Dank, können wir gelassen einer mit Schimpfwörtern gespickten Diskussionskultur entgegensehen die zudem auch noch mit moralisierenden Schubladen gespickt ist.

Hoch leben die „Schubladenfreiheit“ als geeignetes Mittel zur Einengung der Meinungsfreiheit und des Erblühens einer „grunzenden“ Diskussionskultur!

Die Thüringenwahl war sicher nur der Anfang – bin echt auf die „neurotischen“ Auswirkungen der Bundeswahl 2021 gespannt?!

Wir leben also in Deutschland aktuell in einer Medienwelt in der Gegenargumente, also Argumente die sich gegen die aktuelle politische Leitlinie wenden, gerne moralisiert, ignoriert oder einfach in bereits vorbereitete linke oder rechte Schubladen eingeordnet werden.
Ebenso werden positive Aktionen oder Reaktionen die von China, Russland oder ähnlich „bösen“ Staaten ausgehen zumeist propagandistisch „zerrissen“:
Das geschieht von beiden Seiten, also von der Bundespolitik und den Medien!

Blicken Sie nur nach Syrien – gibt es irgendwelche Aktivitäten der westlichen Verbündeten, außer „Bla Bla“ die für dieses Land und siehe aktuell auch Idlib von Nutzen wären?
Die Lade der „Klimaleugner“ nicht zu vergessen!

Fazit, offene und konstruktive Diskussionen sind in der Öffentlichkeit praktisch unmöglich geworden, obwohl sie dringendst erforderlich wären.
Darüber täuschen auch die vom Fernsehen ausgestrahlten ellenlangen und langweiligen Diskussionen im Bundestag nicht hinweg!

Das Internet bietet praktisch die einzige Möglichkeit dieser gewissen öffentlichen „Meinungsdiktatur“ Paroli zu bieten!

Da das aber nicht gewünscht ist wird mit vielen Mitteln versucht diesen anderen Meinungen entgegenzuwirken.
Einengende Nutzungsbedingungen, Gesetzesänderungen und die bevormundende Vorgabe was Fake News sind und was nicht sollen dieser Möglichkeit der Wahrnehmung der Meinungsfreiheit entgegenwirken.

Was wir wirklich dringendst bräuchten wären konstruktive und vor allem auch offene Diskussionen die auch in zumutbarer Zeit zu Ergebnissen führen und kein Gerede um den heißen Brei herum!
Auch in einer Demokratie wird nichts erreicht wenn nur sinnlos debattiert wird.
Der aktuelle Zustand erinnert mich immer an die Baugrube um die mehrere Bauarbeiter herumstehend diskutieren während einer in der Grube vor sich hinschuftet!

Ich glaube was der Bundesregierung fehlt ist so etwas wie ein aus Volksvertretern (Basis) gebildeter „Aufsichts- und Schiedsrat“ der letztlich, nach erfolgter demokratischer Diskussion, Nägel mit Köpfen macht!
Also alle Meinungen auf den Tisch und beschließen – aus und Maus!
Wo sind nur all diese mutigen und weisen Menschen geblieben, die einst unbeirrt Entscheidungen treffen und auch für ihre Umsetzung sorgen konnten?
Die bereit waren Verantwortung zu übernehmen auch dann, wenn bei einigen der von ihnen getroffenen Entscheidungen, ihr Posten auf dem Spiel stand!

Noch einmal zu den Medien zurück:

Grundsätzlich ist aktuelle Praxis dass sich die Medien auf alles stürzen was Quoten verspricht und dass sie diese Themen bis ins Unerträgliche auswalzen.
Es wird geredet, zerredet und Unruhe verbreitet.
Konkrete Äußerungen, die Herausarbeitung realer Ursachen also den Dingen auf den Grund gehen – Fehlanzeige!

Vereinzelt geschieht es schon und das sicherlich mit Bedacht!
Auch die Ursachen werden ab und zu benannt, gehen dann aber schnell im Überschwall der noch folgenden Nachrichten unter.
Auch das Aufdecken von Ursachen und deren Verursachern gehört ab und zu zum Alltag der TV-Sender – besonders der öffentlich rechtlichen.
Allerdings mit dem bitteren Beigeschmack dass ihr Vorhandensein, eben bedingt durch diese Beiträge die „Unabänderlichkeit“ signalisieren, irgendwann von den Konsumenten als gegeben, also unabwendbar, hingenommen wird (Einzelhandel, Handwerker, Banken, Steueroasen, Steuerbetrug, die Nutzung von Palmöl usw.).

Ganz vorne weg die „Machenschaften“ derBlack Rock Bank!
Der Finanzmonopol mit seinem leistungsstarken „Aladin“-Rechner, der praktisch eine reale Weltmacht darstellt, die uns insgeheim alle dirigiert.
Eine Weltmacht die trotz aller gegenteiliger Beteuerungen kaum oder gar nicht sozial agiert und durch ihre Aktivitäten auch weiterhin dafür sorgt dass die negativen Auswirkungen des Klimawandels und die Ökokatastrophe kaum aufgehalten werden.

Wenn da nicht die leidigen Nutzungsbedingungen bei Welt.de wären.

Was geschah mit meinem Kommentar nachdem ich ihn abgesendet hatte?

Nichts!
Er wurde nicht freigeschaltet!

Was mich schließlich nach den Ursachen forschen ließ.
Als da wären die bereits erwähnten Nutzungsbedingungen die mir vor dem Schreiben des Kommentars entgangen waren.
Ich schreibe täglich mehrere Kommentare hatte es aber, was die Gefahr der Nichtveröffentlichung, noch niemals mit derart „zurechtweisenden“ Nutzungsbedingungen zu tun.

Ich möchte nochmals erwähnen, dass die Einhaltung der Grundregeln, die jeder solide Blogger, Autor oder Kommentator kennt, für mich keine Frage ist!

Hier ein Auszug der markantesten Kommentar-Nutzungsbedingungen von „Die Welt“:

Keine Diskriminierungen, Beleidigungen, Provokationen
Bitte bleiben Sie höflich und verständlich im Ton. Debatten leben nicht von Grobheiten, sondern davon, dass jeder seinen eigenen Standpunkt darlegt und sich mit Dritten fair auseinandersetzt. Eine Debatte findet nicht statt, wenn Teilnehmer oder unbeteiligte Dritte diskriminiert, beleidigt oder provoziert werden. Derartiges lassen wir nicht zu.

Bei Nichtbeachtung der Nutzungsbedingungen behält die „Welt“ sich vor, einzelne Beiträge (ohne vorherige Abstimmung) zu löschen, zu bearbeiten, zu verschieben, zu schließen oder einzelnen Nutzern zeitweise oder dauerhaft den Zugang zu Leserkommentaren zu sperren …

Zitate und Urheberrecht
„Die Welt“ behält sich vor, einzelne Nutzerbeiträge unter Berücksichtigung der Urheberrechte in anderen Medien oder an anderen Stellen im Internet unter Angabe der Urheberkennzeichnung zu vervielfältigen und zu verbreiten. Ein Anspruch auf Honorierung besteht dabei nicht.

Werbung und personenbezogene Daten
Werbliche Inhalte sind in den Kommentaren nicht erlaubt. Informationen über Personen wie z.B. E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Adressen (personenbezogene Daten) dürfen nicht veröffentlicht werden.

Was wir uns erlauben
Die „Welt“ ist für ihren Kommentarbereich verantwortlich, und dieser Verantwortung stellen wir uns gern. Sämtliche Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft, es besteht jedoch kein Recht auf Publikation.

Das Team arbeitet gemäß den obigen Regeln, um den Nutzern des Kommentarbereichs eine informativeoffenefreundliche Umgebung zum Gedankenaustausch zu bieten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Debatten über die Moderation nicht unter Artikeln führen…

Beachten Sie diese Regeln nicht, behalten wir uns vor, Ihre Beiträge nicht zu veröffentlichen. Die Kapazität des Moderationsteams ist nicht unerschöpflich, so dass es zu Verzögerungen bei der Veröffentlichung Ihrer Meinung kommen kann.

WOW – Also ich kann mich einfach nicht des Eindrucke erwehren dass sich zwischen diesen Zeilen eine gewisse „diktatorische Überheblichkeit“ verbirgt – oder?
Etwa in dem Sinne:„Wir sind die „Welt“, ein Machtfaktor und Du Kommentator machst gefällig das was wir Dir vorgeben!“

Wie sehen Sie das?
Mir ist das in dieser Form bisher noch nicht untergekommen!
Obwohl die Nutzungsbedingungen bei den anderen deutschen Online-Medienportalen dieser „Einflussebene“ eventuell in ähnlicher Form abgefasst sein könnten?
Muss ich demnächst einmal recherchieren.

Derartige Bestimmungen sind mir auch noch aus meiner einstigen Nachwendezeit, als freier Journalist, bekannt.
Freie Journalisten sind finanziell derart abhängig dass sie praktisch genötigt werden die Inhalte ihrer journalistischen Produkte dem Willen der Verlage anpassen.
Wird die Story nicht angenommen gibt es auch keine „Penunze“ – das ist die grundsätzliche Ursache für eine „korsettbetriebene“ Medienkultur.
Journalisten die sich im Anstellungsverhältnis befinden geht es ähnlich obwohl sie, je nach Arbeitsvertrag, doch ein wenig „luftiger“ agieren können.
Dennoch kann ihnen, sollten sie sich nicht anpassen wollen, eine gewisse Verhöhnung seitens ihrer Kollegen oder schließlich die Entlassung drohen.

Auch selbstständige Filmemachern, Dokumentaristen, Autoren etc. könnten sicherlich ein Lied davon singen?

„Geldgeber“ oder diejenigen diejenigen die Arbeiten dieser freien „Mitarbeiter“ letztlich erwerben und für Veröffentlichungen nutzen legen die Richtung fest, ansonsten gibt es kein Geld.
Wir können vielen US-Spielfilmen oder besonders den Serien anhand der Inhalte und versteckter oder offener Werbung beinahe problemlos entnehmen, wer sie gesponsert hat.
Auch das US-Militär dirigiert entsprechend in die Inhalte hinein!

Klammern wir die Interessen des Militärs oder der Politik einmal aus wird danach geurteilt und entschieden, was sich gerade gut vermarkten lässt und möglichst hohen Profit einbringt.
Die kulturelle Vielfalt des Angebotes spielt nur eine untergeordnete Rolle!

Auch die Themen in Deutschland für Film und Fernsehen unterliegen diesen sowie finanziellen und kostensparenden Zwängen, was wir schließlich immer wieder den ausgestrahlten Filmen und TV-Angeboten entnehmen können.
Urteilen Sie selber – schauen Sie sich die TV-Sendungen und „Glanzleistungen“ der Filmbranche an!

In der Politik ist die Linie entscheidend für die sich, nach der Wahl, letztlich die Regierung entschieden hat.
Anhand dieser Linie orientieren sich auch die Medien mit ihren Beiträgen und Nachrichten.

Hinter dieser Handhabung oder dem offensichtlichen Ignorieren des Willens der Volksmehrheit verbirgt sich eine große Gefahr!
Medienbeiträgen, Unterhaltungssendungen, TV- und Spielfilme, Literatur, TV-Dokumentationen oder Nachrichten können sehr schnell einseitig werden!
Diese Einseitigkeit ensteht auch zwischen Wählerwillen und politischem Handeln der verantwortlichen Regierung wenn dieser Willen aufgrund anders gesetzter Prioritäten ignoriert wird.

Letztlich spiegelt diese Vorgehensweise eine Art indirekter Zensur wieder!

Alle Bürger sollten in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen müssen!

Ein gravierendes Grundproblem, das zum Dilemma des Gesundheitswesens gehört, ist die Wahlmöglichkeit zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung.
Auch die Anzahl der vielen gesetzlichen Versicherer sollte auf den Prüfstand – die Verwaltungen dieser Kassen sind doch letztlich auch eine Kostenfrage!

Diese beiden Probleme wurde bisher von keinem Gesundheitsminister wirklich angepackt!
Warum?
Weil wir in einer Marktwirtschaft leben, die auch Kapitalismus genannt wird und private Gewinne eben über allem stehen!
So zahlen die Patienten mit ihren Beiträgen auch die Kosten die für den Erhalt der vielen Verwaltungen der Ersatzkassen notwendig sind.

Daher sollten alle deutschen Bürger grundsätzlich verpflichtet werden sich gesetzlich zu versichern!
Der private Abschluss zusätzlicher Versicherungen sollte denjenigen freigestellt sein, die sich von der Masse abheben wollen.

Das könnte das Kostenproblem schon einmal in den Grundsätzen klären und würde die Gesundheitsversorgung sicherlich wesentlich verbessern!

Seit Ulla Schmidt SPD, beginnend 10/2002, hat sich das Gesundheitswesen verkompliziert.
Philipp Rösler FTP seit 10/2009 hat es weiter bürokratisiert, dazwischen blieb alles recht konstant, aber Herr Spahn, seit 03/2018, tut alles dafür die Bürokratie weiter zu optimieren.
Die Ursachen wurden jedoch von keinem der genannten beseitigt, geschweige denn zumindest in den Ansätzen angegangen!

Mein erster Arztbesuch, etwa 10 Jahre nach der Wende.
Ich bekam ein Rezept und löste es in einer Apotheke ein.
Anschließend wusste ich erst einmal nicht was die Apothekerin von mir wollte aber sie machte mit peu a peu klar dass ich zuzahlen müsse.
Kannte ich nicht, vom dem DDR-Gesundheitssystem!
Verschriebene Medikamente waren, wie die Inanspruchnahme des gesamten Gesundheitssystems, für jeden kostenfrei!

Presse- oder Meinungsfreiheit ja aber nach den Regeln die wir – Welt.de – vorher festlegen!

Unter Kenntnis der realen Sachlage wirkt der Vergleich der immer wieder propagierten Einmischung des DDR-Staates, in Form der Zensur des öffentlichen Medienlebens, doch schon recht absurd – oder?

Ich wollte in meinem Kommentar also lediglich der Korrespondentin, Frau Ettel, zustimmen und meinen Unmut über das Verhalten der Bundesregierung zum Ausdruck bringen.
Das Handeln der Bundesregierung ist seit 2015 ist mehr als deprimierend!
Die aktuellen Wahlergebnisse legen es offen.
Ich denke dass meine im Kommentar niedergeschriebenen Feststellungen durchaus der Realität entsprechen.

Ich zitiere noch einmal aus meinem Kommentar:

Und noch eins wird wieder sichtbar, die Arroganz und Ignoranz der Medien!

Deutschland über allem – wir sind die Größten, blickt auf China Volksgenossen, wir haben alles im Griff.

Von Oben herab wird täglich über all diejenigen (Nationen, nachträglich eingefügt! – beko) berichtet die Probleme mit dem Virus haben und dagegen ankämpfen.
Wir doch nicht ist die Devise.

Sicher von diesen Sätzen fühlten sich die Journalisten angesprochen die meinen Kommentar bei Welt.de begutachtet haben!
An ihrer Stelle wäre ich sicherlich auch „vermiesepetert“ gewesen, da besonders der Inhalt des ersten Satzes an meiner Berufsehre genagt hätte.

Umfragen zeigen aber auch wie das Ansehen der einschlägigen deutschen Medien gelitten hat und wie viele Bürger bereits zur Nachrichtenkonkurrenz aus dem Ausland gewechselt haben.
Warum tun sie das wohl?
Ist es nicht genau so wie ich es dargestellt habe?
Es gibt TV-Moderatoren (männlich/weiblich), Kommentatoren (männlich/weiblich) und auch Journalisten (männlich/weiblich) denen ein gewisser „Abwertungsmodus“ regelrecht in Stimme und Blut übergegangen zu sein scheint.

Für „Genderfans“ bitte im Geiste (männlich/weiblich) gegen (weiblich/männlich) austauschen!

Achten Sie bitte einmal darauf, falls Sie sich einen Beitrag über China, Russland, Kuba, Venezuela oder Nordkorea – oder über die ehemalige DDR – ansehen sollten, wenn nicht sofort aber irgendwann wird Luft geholt, bewusster „Abwertungsgang“ eingelegt und los geht es!

Nachdem klar wurde dass Deutschland vom Coronavirus nicht verschont bleiben würde, wurde besonders von den TV-Medien wieder verstärkt über die unfähigen Chinesen, der Knappheit der Medikamente, Hamsterkäufen etc. berichtet.

Weiter ins Detail gehende Beiträge über konstruktive Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Deutschland fehlen zumeist komplett!
Experten rieten und raten täglich immer mal dieses und dann wieder jenes.
Italien gibt den Meterabstand vor – Deutschland favorisiert das Händewaschen.
Letztlich wird wieder einmal oder immer noch auf allen TV-Kanälen zerquatscht und Unruhe geschürt.

Mehrere komplett eingerichtete Krankenhäuser praktisch aus dem Nichts zu errichten?
Das war eine Reaktion, seitens der chinesischen Regierung, zur Eindämmung und Bekämpfung des Coronavirus, die wohl von der deutschen Regierung kaum zu erwarten wäre – oder?
Herr Spahn würde sicherlich bereits in der „Kosten- oder Grundstücksvorrunde“ oder spätestens am notwendigen Festlegen der Kompetenzen scheitern?

Also was war falsch an meinen Aussagen im Kommentar?
Wissen Sie es?
Teilen Sie es mir bitte mit!

Und zu guter letzt, meine Einschätzung im Kommentar, dass wir Deutschen über den Dingen stehen?

Wenn ich die Reden der Bundespolitiker, wie der Bundesverteidigungsministerin zu Auslandseinsätzen oder den Vorgängen in Idlib, die aktuellen unrealistischen Reden von Frau von der Leyen, die Äußerungen von Herrn Maas zu den Waffenlieferungen in Libyen, die Aussagen von Frau Merkel zum Tot der türkischen Soldaten in Syrien sowie der aktuellen Flüchtlingssituation in Griechenland betrachte, kann ich nur davon ausgehen.
Aktuell reiht sich die realitätsferne Forderung von Frau Annegret Kramp-Karrenbauer nach Sanktionen gegen Russland ein, die nicht mehr das geringste mit realistischem Denken oder Handeln gemein hat.

Diese Realitätsferne zieht sich praktisch wie ein roter Faden durch alle Parteien hindurch!
Die Kinder von ihren Eltern trennen und nach Deutschland holen?
SPD und Grüne wollen wieder schutzbedürftige Flüchtlinge aufnehmen – alles richtig aber wer garantiert das die Flüchtlinge schutzbedürftig und keine Terroristen sind?

Das wäre möglich gewesen wenn die Europäische Union innerhalb der letzten fünf Jahre gehandelt und so etwas wie ein „Auffang- und Weiterleitungssystem“ an den Grenzen errichtet hätte, das auch für vorübergehende Unterbringung und Verpflegung von Flüchtlingen sorgen würde.

Kaputte Bundeswehr, eine Wirtschaft die sich hauptsächlich am Export- und Importgeschäft ausrichtet und die Masse der Bürger in den Bereich sinkender Nettolöhne verbannt hat, eine mehr als mangelhafte Bildungspolitik und vieles mehr.
Aber im Chor der Großen den Ton angeben wollen, das ist doch realistisch gesehen nur mit Politikern möglich, die irgendwie über den Dingen stehen – oder?
Praktisch wird von der Bundesregierung total ignoriert dass Deutschland machtmäßig kaum eigenes Potential besitzt und beinahe komplett von seinen Bündnispartnern abhängig ist!

Noch eine Frage die sich mir außerhalb des Themas Kommentare aufdrängt.
Was unternehmen eigentlich die Europäische Kommission oder das Europäische Parlament gegen das erneute Flüchtlingsproblem und das sich immer mehr ausbreitende Coronavirus?
Beiden, den Flüchtlingen und auch den Erkrankten, muss wirksam geholfen werden.
Die sich ausbreitende Epidemie muss europaweit, wenn nicht gar irgendwann weltweit eingedämmt werden!

Wann wacht die Europäische Kommission auf und bemerkt dass der Virus vor niemanden Halt macht, keine Grenzen kennt und nicht käuflich ist?

Was die Flüchtlinge Betrifft ist es nach Meinung der Europäischen Kommission nicht ganz so schlimm wie es den Anschein hat!
Frau Billion Euro von der Leyen möchte 700 Millionen Euro für Griechenland locker machen und auch andere Hilfen nach Griechenland senden.
Wow – oder?
An den Grenzen dieses Landes werden sich zigtausende wenn nicht gar Millionen Flüchtlinge aller Art versammeln.
Gute und hilfebedürftige wie auch böse und eventuell Terror bringende.
Die wenigsten werden aus Idlib kommen und auch türkische Menschen und Flüchtlinge die in der Türkei gestrandet waren werden dabei sein weil sie der Wohlstand der westlichen Staaten lockt!

Quelle:“www.focus.de, Griechisch-türkische Grenze – Zwei Drittel der Übertritte von Afghanen, vom 05.03.2020″:

Wie die griechische Tageszeitung „Kathimerini“ am Donnerstagabend unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete, stammten 64 Prozent der Festgenommenen aus Afghanistan, 19 Prozent kamen aus Pakistan, 5 Prozent aus der Türkei und 4 Prozent der Menschen gaben Syrien als Heimatland an.

Was ist mit dem von den Medien propagierten Millionenansturm von Flüchtlingen aus Idlib?

700 Millionen Euro von Frau von der Leyen damit Griechenland ein menschliches Schutzschild aufbauen kann – ich möchte nicht weiter über diese inhumane Denkweise dieser Frau nachdenken, die mit ihrem Wirken in den ersten 100 Tagen ja sehr zufrieden zu sein scheint!
Aber sie war ja mit sich in all ihren Funktionen sehr zufrieden?!

Eine Menge Steuergelder, die von ihr wieder einmal verteilt werden könnten, jedoch können oder werden sie diese Menschen sicherlich nicht davon abhalten auch nach Deutschland weiterzuziehen.
Was sollen die Griechen tun?
Sie alle erschießen?
Was soll der Blödsinn?

Was seit 2015 hätte erfolgen müssen wäre die Erarbeitung und Umsetzung eines gesamteuropäischen Maßnahmeplanes zum Umgang und der möglichst gerechten Integration dieser Menschen in die Länder der EU gewesen.
Inklusive vorübergehender humaner Unterbringung in Auffanglagern, ausführlicher Kontrolle ihrer Herkunft, auch Zurückweisungen und Weiterverteilung.
Gemeinsam mit allen Ländern der Europäischen Union, unter Führung der EU und konkreter Klärung der jeweils nationalen Rechte und Pflichten der beteiligten Länder!

Noch effektiver wäre sicherlich ein europäischer Plan für die endgültige Befriedung des Nahen Ostens inklusive eines finanziellen und wirtschaftlichen Hilfsprogramms gewesen?
Die Menschen hätten so einen Anreiz wieder in ihre Länder zurückzukehren.
Aber die geostrategischen Ziele Israels, der USA sowie einiger westlicher Industrienationen würden dem wohl entgegenstehen?

Könnte es eventuell einmal nicht nur um Profit gehen?!
Nein das ist für eine freie Marktwirtschaft, sprich dem Kapitalismus, unmöglich und zugleich ein Zeichen für die begrenzte Handlungsfähigkeit im sozialen Sinne aber auch in Hinblick auf den Klimawandel und die sich vertiefende Ökokatastrophe!

Daher, ich kann nur hoffen dass die Bundesregierung, die Europäische Union, die ganzen Experten und auch Herr Spahn mehr draufhaben als von mir angenommen!
Auf uns Europäer oder gar alle Menschen der Welt kommt etwas zu das wir sicherlich nur gemeinsam einer effektiven und umfassenden Lösung zuführen können!
Ob es nun der Coronavirus oder das Flüchtlingsproblem betrifft!

Anderenfalls entsteht die Frage was geschieht wenn das Kind praktisch wieder einmal in den Brunnen fallen sollte?
Was ich ehrlichen Herzens nicht hoffe!
So wie es derzeit aussieht soll das Flüchtlingsproblem lediglich von der Türkei nach Griechenland verlagert werden und Griechenland mit dem Geld ruhig gestellt werden!
Die Flüchtlinge könnten das Virus während ihrer langen „Reise“ durchaus weiter verbreiten – wer sollte das verhindern können?

Die Logik der EU und der Bundesregierung geht in beiden Fällen, Flüchtlinge und Coronavirus, für meine Begriffe einfach nicht auf!

Wie ist Ihre Meinung?
Habe ich Recht oder bin ich überdreht?

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.