Klimawandel ohne Gesinnungswandel?

Klimawandel stoppen ohne, dass sich die Gesinnung der verantwortlichen Politiker und vor allem der Wirtschaftsstrategen wirklich ändert?

Zitat, nicht zum Klimawandel aber zum Begriff Gesinnung  aus Wikipedia:

Die Gesinnung ist die durch Werte und Moral begrenzte Grundhaltung bzw. Denkweise eines Menschen, die den Handlungen, Zielsetzungen, Aussagen und Urteilen des Menschen als zugrunde liegend betrachtet werden kann.
Ob die Gesinnung oder die Tat selbst die Sittlichkeit einer Handlung ausmacht, ist ein Problem der Ethik.

Ich denke diese Definition sagt sehr viel über das Handeln der Verantwortlichen in Bundesregierung, Wirtschaft, Europarat und der restlichen Welt aus!
Eine vom Profit bestimmte Gesinnung wird in den allerseltensten Fällen von wirklichen Werten, von der Moral geschweige denn von Sittlichkeit und Ehre bestimmt sein!

Diese Aussage trifft auch auf den Klimawandel zu!

Der Beginn der Industrialisierung oder auch der technischen Revolution, 1780 in England, war zugleich auch so etwas wie die Grundsteinlegung für den Klimawandel.
Seither profitieren die Produzenten, vorrangig in den entwicklelten Industrieländern und ich rechne auch die industrielle Landwirtschaft mit dazu, von der rasanten Entwicklung der Produktivkräfte und der massiven Unterstützung des Staates.
„Unbequemer Nebeneffekt“, der am Profit nagen könnte, die von ihnen verursachten Umwelt- und Klimaprobleme!

Abgase, Giftmüll, Verpackungsmüll, ungebremste Rohstoffausbeute, Überfischung, Verklappungen, illegale Müllentsorgung, industrielle Mast, Drogenhandel, ungehinderte Waffenexporte, CO2-Handel, Müllexporte, Finanzialisierung, Bodenspekulationen und vieles Mehr hinterlassen globale Spuren.

Es ist also wie immer, die einen gewinnen und zerstören während die anderen unter den Folgen zu leiden haben.
Damit die Ersteren die Folgen nicht alleine beheben und dafür eventuell finanziell zur Kasse gebeten werden könnten, was ja nur gerecht wäre, werden die Folgen von Regierungen und Medien verallgemeinert.
Die Devise lautet:„Hu Hu wer hat den Ball!“

Die Bevölkerung und die Konsumenten werden in den Fokus der Verursachung gerückt!

Bedeutet diejenigen, die immer wieder neue klimaschädigende Produkte auf den Markt werfen, rücken in den Hintegrund, siehe beispielsweise Dieselskandal oder Glyphosat.
Diejenigen, die diese Produkte erwerben werden von Politik und Medien, als vermeidliche Verursacher, in den Vordergrund gedrängt.

Julia Klöckner – Lebensmittel-Weisheiten

Nationale sowie EU-Politik und Medien spielen dabei eine gravierende Rolle.
Nicht selten springt der Staat subventionierend und regulierend ein, wie eben beim Dieselskandal, bei der Energieumstellung, dem so genannten Kohleausstieg oder bei der Umstellung auf umweltverträglichere Heizsysteme usw.

Letztlich ist es aber doch so, wer über jahrzehnte hinweg die Früchte aus dem Verkauf seiner Produkte genossen und praktisch die schädigenden Einflüsse vernachlässigt hat, der sollte auch in Größenordnungen dafür gerade stehen und nicht mit dem Finger auf die zeigen, denen er sie feilgeboten hat.
Dass die Gesellschaft auch eine Verantwortung hat und sich beteiligen sollte wäre, denke ich, aus gewissen solidarischen Gründen selbstverständlich.

Wenn es diese Solidarität doch nur auch im umgekehrten Fall geben würde!
Haben Sie schon einmal erlebt, dass sich ein Großunternehmen freiwillig mit seinen Kunden/Konsumenten solidarisch erklärt hat?

Es ist jedoch Fakt, dass die Konsumenten von Produkten lediglich die Nutznießer dessen sind was Wirtschaft und Banken ihnen, im ständigen Wettbewerb und Drang nach Profit, zum Erwerb anbieten!

Nehmen wir den Verpackungsmüll.
Verursachen ihn die Kunden oder die Hersteller von Produkten?
Oder das Übermaß an nutzlos produzierten Dingen, die in Wirklichkeit niemand braucht.
Die Plastik-Tragetaschen, geplante Ausfallraten technischer Produkte, absichtlich geminderte Qualität usw.

Früher und auch nach der Wende wurden die hinterwäldlichen DDR-Bürger belächelt, die immer einen Einkaufsbeutel dabei hatten.
In der DDR wurde aus kostengründen wesentlich bewusster produziert:
Ich denke in Kuba und auch in Nordkorea wird es heute noch so sein!

Heute scheint das die neue Erfindung für den Klima- und Umweltschutz zu sein!

Aber als Hauptverursacher zu versuchen die Hände in Unschuld zu waschen, aus dem Klimawandel in Form des CO2-Handels noch weiteren Profit zu generieren, auf Entschädigungen zu pochen und mit Arbeitskräfteabbau zu drohen ist mehr als schäbig!

Was machen denn derzeit Politik und Wirtschaft (inklusive Banken)?
Sie reden und zerreden wieder einmal sehr viel.
Werden sich aber, da es um wirtschaftlich finanzielle Entscheidungen oder besser Interessen geht, natürlich wieder einmal nicht so richtig einig.
Es wird wieder einmal um finanzielle Entschädigungen gehen, die einer schnellen Wirksamkeit im Weg stehen.

Denn ehrlich gesagt was ist daran so schwierig, einen Zeitraum festzulegen, im dem bestimmte Maßnahmen abrechenbar umgesetzt werden?
Das hat sogar die DDR mit ihren Fünf Jahres Plänen geschafft!
Wohl bemerkt abrechenbar und Verstöße hatten dann eben entsprechende Ahndungen bzw. Reaktionen zur Folge.

Das geht aber im Kapitalismus nicht so einfach!
Weil die Durchsetzung und Umsetzung von Maßnahmen immer wieder aufgrund eventueller oder voraussehbarer Gewinnverluste an ihre Grenzen stößt.
Auch weil die Gemeinschaft, sprich EU, nicht so viel Steuermittel bereitstellen kann um diese kurzfristig auszugleichen.
Hier haben wir ihn wieder, den Ruf nach Entschädigung!

Eins natürlich dürfen wir keinesfalls außer Acht lassen, das ist die nicht vorhandene Vorbildwirkung der westlichen Industriestaaten, voran die der USA!

Wenn die sich nicht bewegen, warum sollen wir es dann tun?
Werden sich die Schwellen- und Entwicklungsländer sagen!
Klimaziele hin und her!
Ohne wirklichen politischen oder auch wirtschaftlichen WILLEN sowie der Bereitschaft auch Verluste verschmerzen zu müssen, geht es eben nicht!

Auch unser Gesundheitsminister und Kobold Herr Spahn hat wieder einmal recht intellektuell zugeschlagen:

„Fridays For Future“ – Protest  – Spahn will konkrete Klima-Pläne von Schülern

Quelle:“T-Online.de, vom 27.03.2019, dpa.“

Ja, das sind die geistreichen Politiker, die sich zunächst einmal dort einmischen wo sie eigentlich nichts zu sagen haben und dann auch noch die Aufgaben der verantwortlichen Mitminister auf die Jüngsten unter uns delegieren.

Beispielsweise machen imaginäre Eltern gravierende Fehler und verlangen von ihrem Nachwuchs konkrete Pläne oder Vorschläge dazu wie sie sie wieder „ausbügeln“ können.
Wer bewahrt uns in Zukunft vor derartigen, vor Weisheit triefenden, Forderungen oder Anregungen?

Zitat des Spahnaufrufes:

Spahn ruft die Demonstranten auf, sich auch in Parteien zu engagieren.
Der Weg, allein über Demonstrationen werde dagegen vermutlich in die Enttäuschung führen.
„Wer einmal spürt, dass das eigene politische Engagement konkrete Veränderungen bewirkt, der verliert sein Ziel nicht aus den Augen“, schreibt Spahn weiter.

Ich bin zwar nicht angesprochen, aber:

  • Erstens die Mitgliedschaft in Parteien unterliegt dem Parteienstatut, also einer gewissen Parteidisziplin.
    Daher ist es fraglich ob die jungen Kritiker Gehör finden werden oder ihre Stimme im „Parteichor“ nicht eher untergeht.
    Stellt sich auch die Frage ab welchem Alter Jugendliche in eine Partei eintreten können und wie lange sie brauchen würden um sich hochgearbeitet Gehör verschaffen zu können.
  • Zweitens „wird der Weg allein über Demonstrationen vermutlich zur Enttäuschung führen“, wie er ausführt.
    Das wird er vermutlich auch deshalb, weil den Demonstrationen der jungen Menschen, so wie bei vielen anderen wichtigen Demos auch der nötige Widerhall, also eine starke Resonanz in der Bevölkerung und in den Medien fehlt!
    Auch in den Medien!
    Ich hebe das hervor, weil sie zwar fast ein wenig lustlos berichten, sich aber nicht wie in anderen Fällen, siehe „Chemnitzer Hetzjagt“ etc. engagieren!

    • Ist auch die Frage ob Herr Spahn mit seinen Äußerungen zugibt, dass die meisten Demos wirklich lediglich im Sande verlaufen, also für die Katz sind?

Ich möchte diesen Artikel auch noch für einen weiteren Beitrag nutzen!

„Fridays for Future“ – Luisa Neubauer: „Wir sind gerade dabei, unsere Zukunft an die Wand zu fahren“!

So Titelt die Quelle:„Stern Neon, vom 31.03.2019, von René-Pascal Weiß.“

Luisa Neubauer ist das deutsche Gesicht der Klimaproteste.
Am Montag saß sie bei „Hart aber fair“ in der Sendung – und diskutierte über die Klimakrise.
NEON sprach mit ihr über ihren Auftritt und was die Politik dringend ändern muss.

Die folgende Reaktion von Luisa Neubauer auf das „Wohlstandsgefasele“ von Ulf Poschardt finde ich persönlich nur mehr als berechtigt!
Ich denke es ist wirklich an der Zeit mit derartig mehr oder weniger „versnobten“ Menschen Tacheles zu reden.

Als Ulf Poschardt, Chefredakteur der „Welt“, am vergangenen Montag in der TV-Sendung „Hart aber fair“ beklagte, dass die E-Autos, die er gefahren sei, keine Seele hätten, reicht es Luisa Neubauer: „Entschuldigung, Sie haben überhaupt kein Verständnis dafür, was eine Klimakrise ist! Die Menschheit hat ein CO2-Budget, das klare Grenzen setzt und wenn Sie jetzt erzählen wollen, das ginge nicht gut, weil man das Auto nicht emotionalisiert hätte oder weil die Seele fehlt, da muss ich sagen: Sorry, dafür haben wir wirklich keine Zeit mehr!“

Bravo Frau Neubauer!
Auch das Gefasele von Herrn Poschardt ist mitlerweile in unserer Wohlstandsgesellschaft, neben den Moralisierungen von Tatbeständen, zum salongfähigen Argumentationsgesprächsstoff mutiert!

Zitat Frau Neubauer:

… Wenn jetzt nicht Zeit für Panik ist, wann dann?
Gleichzeitig denke ich aber auch, dass wir einen konstruktiveren Umgang in der Debatte über den Klimawandel finden müssen.
Deshalb brauchen wir vielleicht konstruktive Panik.

Genau das ist der Punkt!
Der konstruktivere Umgang in der Debatte über den Klimawandel, kein nutzloses Gerede und vor allem eins, der öffentliche Umgang mit diesen Dingen seitens der Bundesregierung!
Bedeutet, die regelmäßige Veröffentlichung eingeleiteter und terminierter Maßnahmen und deren ebenfalls regelmäßige öffentliche Abrechnung!

Hier wären besonders die Medien und dieses Mal nicht in Richtung Sensationsjournalismus, sowie die Informations-Onlineportale der Bundesregierung gefragt!
Dann würden endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden!

Noch einmal Zitat Frau Neubauer:

… Es ist auf jeden Fall ein Anfang.
Die Medien scheinen verstanden zu haben, dass das, was „Fridays for Future“ anspricht, wichtig für uns alle ist.
Allerdings wäre es viel schöner, wenn die Politik das ebenfalls verstehen würde…

Was die Medien betrifft, ich habe ihre Beiträge intensiv verfolgt, glaube ich schon, dass einige von ihnen begriffen haben aber dennoch denke ich, dass ihnen noch so ein paar richtige negative Enthüllungen durchaus lieber wären?
Mir fehlt bei den Medien das Engagement in die richtige Richtung.
In diesem Fall positionsergreifend solidarisch mit den jungen Menschen und auffordernd gegenüber von Bundesregierung, Europarat und Weltgemeinschaft!

Das Motto könnte sein:„Seht her! Deutschland bzw. Europa engagiert sich für das Klima!“

Die Medien sind doch unabhängig und könnten doch problemlos Position beziehen wenn sie wirklich wollten, oder etwa doch nicht?

Noch eine aktuelle Ergänzung!

Quelle:“RT deutsch, vom 01.04.2019.“ – Schlagzeile:

„Kein Aprilscherz: Erst Klimaaktivistin Greta ausgezeichnet, dann SUV verschenkt!“

Doch was dann geschah, könnte in keinem krasseren Widerspruch zu den Worten der jungen Schwedin stehen.
Mit dem Hinweis, dass sie sicherlich nicht jede Anreise zu einem Casting bezahlt bekomme, kündigte der Moderator Steven Gätjen der ausgezeichneten Nachwuchsschauspielerin Milena Tscharntke eine Überraschung an.
Dann erhielt die 22-Jährige den Autoschlüssel für einen VW T-Cross. Einen Mini-SUV aus der Volkswagen-Modelpalette.

Müssen nur Politik und Wirtschaft ihre Gesinnung ändern?
Oder sollten wir es endlich alle tun?

Es kann doch nicht sein, dass wir zum einen anderen Ländern, hinsichtlich Freiheit, Demokratie und Menschenrechten, unseren Willen aufzwingen und ihnen erklären wollen was richtig oder falsch ist!

Andererseits leisten sehr viele, beispielsweise beim Kauf von gewissen Luxusgütern, hinsichtlich ihres Exportverhaltens von CO2, des Elektroschrotts und des Plastikmülls, des Imports von Frackinggas aus den USA oder unseres Flugverhaltens ihren persönlichen Beitrag zur Schädigung von Klima und Umwelt!

Das vorbildliche Verhalten der Gesellschaft wird auch gleich mit einer CO2-Steuer belohnt!

Ja und verdient haben wir die Steuer doch auch irgendwie – oder?

Wer kauft denn die CO2 – Ausstoß produzierenden Produkte unter anderem auch als „Statussimbole“, die uns die Hersteller freundlicherweise offerieren?
Wer fliegt denn zum Spaß schnell mal ins Ausland und am gleichen Tag wieder zurück?

Na wer schon?
Wir!
Die Bundesregierung nutzt dafür sogar übergroße Jets, lässt sich mit spritfressenden „Superkaleschen“ zu Terminen und an den Arbeitsplatz kutschieren und die Eliten machen ganz legal alles zusammen und noch viel mehr!
Zudem können sie diese Aktivitäten zumeist auch noch von der Steuer absetzen.

Nicht, dass diese verführerischen Angebote und Produkte bedarfslenkend beworben aus der Wirtschaft kommen?
Dass sie für den gierig erwarteten Profit produziert und angeboten werden und bestimmte Dinge davon den CO2-Ausstoß erhöhen.

Keinesfalls!
Wir sind freie, selbstständig und unbeeinflusst handelnde und mündige Bürger
Also könnten wir auch NEIN sagen!
An dieser Stelle würde noch das Gefasel von Angebot und Nachfrage und dass der Markt entsprechend reagieren würde fehlen!

Viele Menschen überlegen nicht, weil sie ihre „Freiheit“ genießen wollen, viel Fun haben möchten, auch ein wenig protzen müssen oder wollen oder auch können.
Genau das weiß die Wirtschaft und genau deshalb bieten sie auch Produkte an, die praktisch völlig überflüssig oder nutzlos sind, die CO2-Werte negativ beeinflussen aber eben, um sich von der Masse abzuheben, nur allzugerne gekauft werden.

Mein Ratschlag für eine schnelle Abhilfe.
Den Markt schnellstens umstellen und grundsätzlich keine „CO2-Ferkel“ mehr produzieren sowie CO2-ausstoßintensive Angebote sofort drastisch minimieren!
Die Betonung liegt auf schnellstens und sofort, also auf sofortige Ursachenbekämpfung!

Wäre eventuell ein sinnvoller Denkansatz für Umweltministerin Schulze (SPD)?

Quelle:“Der Tagesspiegel, von Nora Zaremba, vom 05.07.19, Schulze will CO2-Steuer gegen alle Widerstände“:

Abgesehen davon, dass ich in der bisherigen Arbeit von Frau Schulze keine nennenswerten positiven Aktivitäten zum Wohle der Bürger sondern lediglich zum Wohlergehen der Lobbyisten erkennen kann, hat sie sich zum Ziel gesetzt nicht die verantwortlichen Klimasünder sondern die Allgemeinheit zur Kasse zu bitten.
Ich bitte zu bemerken, sie gehört der SPD-Fraktion an und sie handelt wie einst ihr Vorgänger aus der Koalitionsfraktion der Grünen, Umweltminister Trittin, der den Bürgern die Mineralölsteuer und den energieintensiven Einwegpfand aufs Auge drückte!
Frau Schulze fordert:

Einen spritdurstigen SUV fahren, das soll in Zukunft teurer werden, wenn es nach Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) geht.
Sie beklagt schon seit längerem, dass vor allem der Verkehrssektor zu wenig zum Klimaschutz beitrage.
Ein Grund dafür: Die Steuern auf Benzin und Diesel sind nicht hoch genug, um die Menschen zu veranlassen, sich ein verbrauchsarmes Auto zuzulegen.
Vor allem sind die Steuern auf die Brennstoffe unverhältnismäßig niedrig im Vergleich zur Steuer, die auf Strom erhoben wird, egal ob der Strom nun aus dem Kohlekraftwerk kommt oder aus der Windkraftanlage. Kurzum:
Das Energiesteuersystem verfehlt seine Klimaschutzwirkung.

Quelle:“MSN-Finanzen-Männersache, vom 10.07.19, Riesen-Aufreger: Das kostet Autofahrer die neue CO2-Steuer“.

Grundsätzlich soll der neue Gesetzentwurf Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas für den Endverbraucher teurer machen.
Nach aktuellem Stand würde ein Liter Benzin im Jahr 2020 1,60 Euro statt aktuell 1,50 Euro kosten, für einen Liter Diesel werden im nächsten Jahr 1,41 Euro fällig.
Fünf Jahre später kostet Benzin bereits 1,80 Euro und Diesel 1,64 Euro – weil auch der Preis pro verbrannter Tonne Kohlendioxid steigt.

Für 2030 berechnet das Bundesumweltministerium pro Tonne Kohlendioxid bereits 180 Euro.
Dementsprechend kostet Benzin in elf Jahren zwei Euro pro Liter und Diesel dann 1,87 Euro.

Berufspendler kommt diese Erhöhung teuer zu stehen.
Wer jeden Tag circa 100 Kilometer mit dem Auto zum Job und wieder zurückfährt, muss ab 2030 hinsichtlich der neu geplanten Steuer mit Mehrkosten von knapp 1000 Euro jährlich rechnen.

Auch wenn Steuererleichterungen geplant sein sollten, was soll der Quatsch der Geldumschaufelung?

Fassen wir zusammen:

Die Reallöhne sinken!
Die Hersteller halten sich raus, lassen aber ihre Technologie-Investitionen, in Größenordnungen, weiterhin mit staatlichen Steuermitteln stützen.
Finanzielle Verantwortung für die verpasste Energiewende und den Dieselskandal übernehmen sie jedoch in keinster Form.

Ökonomie für Dummies

Die SPD würde, sofern Frau Schulz mit ihrem Vorschlag durchkommt, wieder einmal zum Nachteil derjenigen entscheiden für die sie eigentlich angetreten ist.

Die Grünen könnten sich freuen, denn, sollten sie irgendwann stärkste Partei werden und wieder einmal Regierungsverantwortung übernehmen, hat die SPD damit schon eine gewisse Vorarbeit geleistet!

Übrigens sind derartige Vorgänge genau der Anlass dafür gewesen, dass die Gelbwesten in Frankreich aktiv geworden sind!
Aber wir deutschen Bürger sind ja Kummer gewöhnt!

 

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