Gaffern drohen hohe Freiheitsstrafen! Gaffer sind Menschen ohne moralische Skrupel und humanistischen Verstand.

Gaffern sollen in Zukunft hohe Freiheitsstrafen drohen!

Quelle Wikipedia:

Psychologen sehen in der Schaulust eine Mischung aus Neugier und Informationsinteresse. Hintergrund ist möglicherweise auch das Bedürfnis, „sich der eigenen Unversehrtheit zu versichern, indem man das Leid anderer miterlebt“.[1] Ähnlich bereits Lukrez (94 v. Chr. bis 53 v. Chr.):

„Wonnevoll ist’s bei wogender See, wenn der Sturm die Gewässer
Aufwühlt, ruhig vom Lande zu sehn, wie ein andrer sich abmüht,
nicht als ob es uns freute, wenn jemand Leiden erduldet,
Sondern aus Wonnegefühl, dass man selber vom Leiden befreit ist.“[2]

Seit damals sind über 2000 Jahre vergangen und wir sollten annehmen, dass aufgeklärte Menschen nicht mehr dieser Art „Voyeurismus“ verfallen sollten, aber weit gefehlt, gerade in unserer Gesellschaftsform schein er regelrecht aufzublühen.
Zusehen wie anderen Menschen Schlimmes widerfährt – das ist doch einfach nur geil – oder?

Ist es nicht und ein liberales Herangehen ist in diesen Fällen unangebracht!

Und deshalb sollen diese Gaffer in Zukunft mit einem bis fünf Jahren Freiheitsentzug bestraft werden!
Je Verfehlung soll mindestens ein Jahr zum Ansatz kommen.
Bewährung soll es nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen geben.
Die Palette zusätzlich fälliger Entschädigungen, für die angegafften und gefilmten Opfer und Hinterbliebenen, reichen von täglich unterstützenden Hilfestellungen bis hin zu monatlichen Rentenzahlungen für eventuelle Hinterbliebene.

Verstoßen sie zusätzlich noch gegen die Straßenverkehrsordnung soll ihnen in Zukunft der Führerschein für mindestens zehn Jahre entzogen und ein Bußgeld von mindestens 5.000 Euro erhoben werden.

Zur Durchsetzung des neuen Gesetzes soll eine Operative Gaffer Police – OGP – gebildet werden, die bei entsprechenden Unfall- oder Brandeinsätzen mit zum Ort des Geschehens geschickt wird.
Sie ist bei entsprechenden Zuwiderhandlungen oder örtlichem Gafferaufkommen bevollmächtigt sofort Verhaftungen vorzunehmen und die Delinquenten bis zu ihrer Aburteilung zu inhaftieren.
Anwälte können als Beobachter in Anspruch genommen werden, die überwachen ob die Feststellung der Straftaten und die anschließend erfolgenden Aburteilungen gesetzeskonform verlaufen und berechtigt sind.

Das jedenfalls fordert der Unabhängige Internationale Interessenbund für Menschenrechte – UIIM – im Rahmen seines globalen Wirkungsbereiches und der immer bedrohlicher sinkenden und verrohenden Moral in den Gesellschaften westlicher Prägung.

Das Motto lautet – Wider der Verrohung in den kapitalistischen Gesellschaften!

Gaffen, mit all seinen Begleiterscheinungen wie unerlaubtes erstellen von Videos, Fotografieren und dem lüsternen, gegen das Gesetz verstoßende, Hochladen der Mitschnitte auf die einschlägigen Verbreitungsplattformen, wie YouTube und Facebook soll zukünftig als Straftat geahndet werden.

Zudem soll, wer beim Selfi-Shut Rasen- oder Beetflächen zertrampelt, Pflanzen beschädigt, trotz des Verbotes Teile historischer oder religiöser Stätten betritt oder entweiht, sein Leben oder das Leben anderer in Tierparks, Wildparks oder Zoologischen Gärten gefährdet, von Aussichtsplattformen oder Felsvorsprüngen stürzt oder anderswie nicht auf seine Standfestigkeit oder Umgebung achtet zum Schadenersatz und Gefängnis verurteilt oder sein Foto, im Todesfall vorher und danach, als negatives, abschreckendes Beispiel veröffentlicht werden.

Aus unzuverlässiger Quelle ist zudem bekannt, dass der UIIM die Einführung und Durchsetzung dieser Maßnahmen, da Freiwilligkeit und Geldbußen nicht die erwünschten Erfolge brachten, für unerlässlich hält.

Frei nach der Devise, wer nicht hören will muss fühlen!

Das besonders auch deshalb, da die Taten der Gaffer nicht nur moralisch verwerflich sind sondern zudem, nach Analysen des Sachverständigenbüros für unmenschlich unmoralische Untaten – SUUU – von der wachsenden Dekadenz in bestimmten teilen der Gesellschaft zeugen.
Angefangen von den „Halbstarken“ bis hinauf in den Kreis der ausgeruhten Senioren.

Warum ist das gaffende Gaffen der Gaffer so verwerflich?

Weil von den egomanen, inhumanen, rücksichtslosen und nach Anerkennung lechsenden Akteuren neben ethischen und moralischen Faktoren auch gegen diverse Gesetze verstoßen wird oder Gefahren provoziert werden, wie:

  1. Verstöße gegen die Menschenrechte.
  2. Verstöße gegen das Recht auf Privatsphäre.
  3. Verstöße gegen die Urheber und Datenschutzgesetze, die unter anderem, auch über einen eventuellen Unfalltod hinaus, die Zustimmung des Abgelichteten für die Veröffentlichung verlangen.
  4. Verstöße gegen die Pflicht zur Bildung von Rettungsgassen und Zugangsgewährung für Hilfs- und Rettungskräfte.
  5. Verstöße gegen die Pflicht zur sofortigen bzw. unterstützenden Hilfeleistung.
  6. Der Unzulässigkeit des Bedrohens und Nötigens von Mitmenschen.
  7. Verstöße gegen §1 – Gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr.
  8. Verschuldung von Verkerhrsbehinderungen und Herbeiführung eventueller Auffahrunfälle durch gaffende Stauauslöser.
  9. Verstöße gegen das Schamgesetz, dass anscheinend überholt ist, da sich keiner dieser Gafferfreaks mehr zu schämen scheint.
  10. Verstöße gegen die Pflicht Video- und Fotolehrgänge zu absolvieren um sicherzustellen, dass die Nutzer von Handys, Kameras etc. in der Lage sind diese auch nutzen zu können.
  11. Verstöße gegen die passenden Nutzungsgesetze und vor allem gegen die Fähigkeit, die Denk- und Orientierungsvermögen voraussetzt, Selfies erstellen können, die anderen und auch den Akteuren selber keinen Schaden zufügen!
  12. Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, denn Gafferansammlungen sind bereits ab einer Person anmeldepflichtig.
  13. Verstöße gegen das Recht auf schnellste Hilfeleistung und medizinische Versorgung durch Blockade des Zugangs zur Unglücksstelle.

Der UIIM regt zudem, zur Vorbeugung und Erziehung, an von den Einsatzkräften der Polizei wahllos Menschen, bei denen eine gewisse Gafferkultur zu vermuten ist, aus dem Verkehr ziehen zu lassen.
Anschließend sollen diese potentiellen Gaffer von wildfremden Menschen umringt, fotografiert und gefilmt werden.
Diese Mitschnitte sollten dann entsprechend den öffentlichen Medien zugeleitet und bundesweit veröffentlicht werden.
Das soll eine erzieherische Maßnahme darstellen, die den potentiellen Delinquenten aufzeigen soll wie uncool es sein kann wenn etwas geschieht, was sie sich selber nicht wünschen.

Der UIIM regt auch an diese Art der belehrenden Einflussnahme auf Mobbing und Stalking auszudehnen.

Wie ebenfalls, auch aus unzuverlässigen aber vorhandenen und soliden Quellen, verlautet geht der UIIM davon aus, dass das neue Gesetz noch vor der nächsten Bundewahl greifen könnte.

Es ist praktisch ein Handel!
Die Parteien brauchen Wählerstimmen, die die mehr als 20 Millionen Mitglieder des UIIM bieten können.
Die Mitglieder des UIIM möchten damit versuchen zu sichern, dass die Bürger wieder in einer moralisch einwandfreieren Gesellschaft leben können.

Bingo!
Cool oder?
Wäre doch irgendwie fair, net wahr?

Nur angenommen oder umgesetzt werden diese Anregungen sicher doch nicht werden?
Weil nicht zu vernachlässigen ist, dass auch Gaffer an den Schalthebeln der Macht sitzen, die diese erzieherischen Maßnahmen oder Gesetzesvorlagen schnellstens abschmettern werden.
Genau so wie sie es bei anderen durchgreifen wollenden Vorlagen zumeist auch immer tun!

Sie tun es bereitwillig in ihrem eigenen Interesse, im Banne lobbyistischer Zuwendungen oder im Interesse von Gafferpartnern aus dem Freunschafts-, Familien- oder Arbeitskreis.

Begründung: Schutz des Persönlichkeitsrechts, Beschneidung der freiheitlichen, bürgerlichen Rechte etc. mit dem Hinweis auf den Rechtsstaat.

Komisch nur, dass sich die Gaffer nicht um diese Rechte der Verunfallten oder den Menschen nebst Helfern in den brennenden Objekten scheren!

 

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