Diskriminierung an Schulen bekämpfen?

Die Berliner Grünen wollen mit einem neuen Konzept die Diskriminierung an Schulen bekämpfen!
Es beinhaltet, dass alle Schulen verpflichtet werden eine Antidiskriminierungsstrategie zu erarbeiten.
Was immer das auch heißen soll.

Mit Papier gegen die Auswirkungen einer schlechten Einwanderungspolitik!

Zunächst ist das wieder einmal, mit Blickrichtung auf die Grünen und die allgemeine Parteienlandschaft eine Frage von Theorie und Praxis.

Wobei der Tenor auf „Sch..ß Praxis“ liegen sollte!

Die Problematik ist nämlich wesentlich komplexer!

Die grünen „Vordenker“ dürfen nämlich Politik, Elternhaus und Schule nicht getrennt voneinander betrachten!

Was die Grünen da vorschlagen ist die einseitige Verlagerung der Verantwortung in Richtung Schule.
Obwohl sie wissen müssten, dass die Schulen trotz aller gut gemeinten „Antidiskriminierungsstrategien“ keinesfalls dazu in der Lage sein werden dieses, der Politik geschuldete „Dilemma“, der zunehmenden Diskriminierung an Schulen, einseitig und aus eigener Kraft in den Griff zu bekommen.

Letztlich werden Strategien erarbeitet, die lediglich einmal wieder auf dem Papier stehen, während Schulen und Lehrkräfte immer nur hilflos mit den Achseln zucken können.

Was müssen die Schulen alles bewältigen?

  • Schülern etwas beibringen, die es größtenteils nicht beigebracht bekommen wollen.
  • Ausfallstunden kompensieren
  • Mit fehlenden und teilweise „schlecht“ ausgebildeten Lehrkräften auskommen.
  • Die Lehrkräfte sind dem Willen der Kinder und der Eltern ausgeliefert.
  • Eltern die grundsätzlich nicht reagieren.
  • Schüler, die ihre Wut und Unzufriedenheit untereinander und an den Lehrern auslassen.
  • Mobbing, Drogen, Amokläufe, Diskriminierung und Gewalt beinhaltende Auseinandersetzung unter den Schülern usw.
  • Schüler, bei denen die Diskriminierung andersgläubiger zum Lebensalltage gehört.

Schulen und Lehrkräfte sind Elementen ausgesetzt, denen nur noch mit Ursachen bekämpfenden, durchgreifenden Maßnahmen begegnet werden kann.

Die Politik ist in die Pflicht zu nehmen!

Durchgreifende Maßnahmen gegen Diskriminierungen müssen von der Politik kommen.
Sie sollten nicht am Schreibtisch, von Lehrkräften aus den Fingern gesogen werden.
In gemeinsamen Beratungen mit allen Verantwortlichen also auch mit der Politik, müssen die Ursachen- und Auswirkungen ermittelt und  konkrete Maßnahmen für ihre Beseitigung beschlossen und festgelegt werden.
Ein Alleingang der Schulen wäre kontraproduktiv!

Wäre denn das so schwer?
Weniger Bla Bla und mehr Nägel mit Köpfen und vor allem mit dem Willen zu Veränderungen!

Es müssen endlich die Ursachen und nicht nur, wie stets in der Politik üblich, lediglich die Auswirkungen bekämpft werden!

Letztlich können nur noch folgende Maßnahmen helfen:

  • Den Schulen und Lehrkräften muss wieder mehr „Weisungs- und Entscheidungsrecht“ zugebilligt werden.
  • Nicht jede Maßnahme sollte bei Anwendung sofort „unqualifiziert“ von den Medien zerpflückt werden!
  • Staatlicherseits sollte auch über Sonderschulen für diejenigen Schüler nachgedacht werden, die sich absolut nicht anpassen möchten (von beiden Seiten).
    • In den USA gibt es so etwas wie „Erziehungscamps“. Nur in entsprechend angepasster und moderaterer Form.
    • Ich bin zwar gegen derartige Dinge aus den USA, aber dennoch sollte alles versucht werden, wieder Ordnung und Ruhe in den Schulen einziehen zu lassen.
  • Unsere Gesellschaft muss endlich lernen, dass sich kaum jemand freiwillig ändern wird und schon gar nicht dann wenn in den Klassen und Schulen eine Art „Massenzwang“ von denen ausgeht, die den Ton angeben.
    Erst recht dann nicht, wenn gewisse Dinge bereits fester Bestandteil des ideologischen oder glaubensbeeinflussten Denkens in den migrierten Familien sind.
    Einige dieser, sagen wir, „ideologisch“ verwirrten Migranten bedenken nicht aus welchen Gründen ihre potentiellen „Glaubensgegner“ ihre neue Heimat auch in Deutschland gesucht haben.
    Sicher nicht deshalb um weiterhin diskriminierenden Anfeindungen ausgesetzt zu sein?
    Sie erkennen nicht oder wollen nicht erkennen, dass sie ebenfalls in Erwartung eines besseren und vor allem friedlichen Lebens nach Deutschland eingewandert sind.
  • Und wenn es mit Gesetzesänderungen oder der Kürzung staatlicher Zuwendungen einhergehen sollte, alle Eltern, die es nicht oder halbherzig tun, sollten endlich gezwungen werden wieder ihren erzieherischen Beitrag zu leisten.
    • Falls sie überhaupt noch wissen wie das geht?
  • Wenn in bestimmten Familien diskriminierende Äußerungen und Einstellungen an der Tagesordnung sind werden schulische Maßnahmen kaum etwas bewirken.
    Deshalb müssen diese Eltern und Schüler begreifen, dass beispielsweise der Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft oder ähnliche Konsequenzen drohen könnten wenn sie ihre Einstellungen nicht überdenken, anpassen und ändern.

    • Eventuell sollte auch über Anlaufpunkte nachgedacht werden, die diese Eltern/Familien während des „Umdenkprozesses“ unterstützend und beratend zur Seite stehen.

Was folgt nach der Diskriminierung?

Die Gewalt?

Es ist jedoch fraglich ob diese Maßnahmen überhaupt noch greifen würden weil die Politik es bisher nicht geschafft hat die Migranten mit entsprechenden Vorgaben komplett in die deutsche Kultur und Gesellschaft zu integrieren.

Dazu gehört auch, dass sich diese Menschen den Bräuchen und Sitten in unserem Land anpassen und vor allem, sich selber auch integrieren möchten.

Umgekehrt ist es aber auch so, dass das „deutsche Gastland“ den migrierten Menschen auch gewisse Freizügigkeiten hinsichtlich der Ausübung ihres Glaubens und wichtiger Teile ihrer Kultur zugestehen sollte.

Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen um hier lediglich das fortzusetzen was sie in ihren Ländern bereits getan haben, nämlich „Glaubenskriege“ zu führen sollten von Anfang an als nicht willkommen zurückgewiesen werden.

Ich weiß, dass das für die Politik schwer umzusetzen ist, aber das „Muss“ sollte an erster Stelle stehen!
Ansonsten werden die oben genannten Auswirkungen niemals beseitigt werden und wir bezahlen ja schließlich die Politiker dafür, dass sie genau das tun.
Nämlich für ein gesittetes Miteinander zu sorgen!

Wir haben in unserer Geschichte schon einmal versäumt rechtzeitig dagegen anzugehen!
Wehret der Anfänge und zerredet sie nicht, die Gegenwehr!

Wir zerreden in Politik und Medien einfach zu viel!
Die Praxis zeigt, dass gezieltes Handeln und Eingreifen aber auch das Anbieten von Hilfe und Unterstützung sinnvoller sind.
Auch wenn härter als bisher durchgegriffen werden müsste!

(Quelle: Artikel von Frank Bachner – Tagesspiegel – 31.01.19)

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