Gesellschaft der DDR Die einstige sozialistische Gesellschaft die sich bevormundet und eingeengt fühlte und heute Sehnsucht nach der einstigen Geborgenheit hat?

Die DDR-Gesellschaft – Im Nachhinein bemerken viele von uns einstigen DDR-Bürgern was wir bedenkenlos aufgegeben haben!

Die DDR – Gesellschaft – wie war doch das damals – 1989?
Wollten wirklich 16 Millionen Menschen die sozialistische Gesellschaft verlassen oder wollten es vorwiegend Teile der jungen Generationen die vom fremden Luxus begeistert waren, sich eingeengt und eingesperrt fühlten!

Ich denke es war ein buntes Gemisch aus allem?
Wer damals wie zu dieser Frage stand wird jeder für sich selber beantworten können!

Im Laufe der vergangenen 29 Jahre ist einigen von uns klar geworden dass wir grundsätzlich etwas einzigartig neues aufgegeben haben!
Vergleichbar mit einer Beziehung, mit allen Höhen und Tiefen, die wir einfach aufgegeben haben und deren gute Seiten wir wahrscheinlich nie wieder aufleben lassen können.

Die damalige DDR-Regierung verharrte in ihren festgefahrenen Gleisen und war nicht bereit sich für alternative Entwicklungen zu öffnen.
Zudem waren die Informationen die der Führungsspitze übergeben wurden geschönt und nicht selten manipuliert, was anscheinend nicht nur in sozialistischen Systemen zum Geschäft gehört?
Die potentiellen „Nachfolgekader“ hatten keine Chance, mit ihren Gedanken und Vorstellungen, die konservativen Fesseln des Politbüros zu sprengen, so dass letztlich das passieren musste was sich bereits über Monate hinweg angebahnt hatte.
Erich Honecker und seine Politik hatten schließlich versagt und der Kapitalismus stellte sich zumindest vorübergehend als einzig gangbarer Weg heraus, was, wie viele von uns mittlerweile wissen, ein propagandistisch verbreiteter Irrglaube ist!

Übrigens ist im Verhalten und teilweise auch agieren der einstigen DDR-Regierung ein Gleichnis zum konservativen Verhalten der heutigen Bundesregierung zu erkennen.

Die Mitglieder des Politbüros wurden einst von den Medien, während und nach der Wende, als verknöcherte „Altherrenriege“ bezeichnet.
Diese Bezeichnung kann heute mit konservativem Verhalten oder konservativer Ausrichtung umschrieben werden und ist genau das was wir derzeit im Agieren der Bundesregierung erleben.

Ich kann mich noch gut an die indirekten Einladungen erinnern die vor der Wende ständig über Funk und Fernsehen ausgesendet wurden.
Der Artikel 116 des Grundgesetzes machte ja alle DDR-Bürger zu Deutschen unter bundesdeutscher Hoheit, weshalb uns Herr Genscher auch als liebe Landsleute ansprach und die Länder Ungarn, Polen und die CSSR buchstäblich dazu einluden die Botschaften und Aufnahmelager zur Flucht zu nutzen.

Ich kann mich aber auch an den vielen Coca Cola-Büchsen und sonstigen Unrat erinnern der mir nach Grenzöffnung, auf meinem Heimweg von einem Auslandsbesuch, überall auf den Straßen und Bahnhöfen von der neu gewonnenen Freiheit berichtete.
Später kamen dann Trabbis und andere Fahrzeuge hinzu die einsam und verlassen die Straßenränder säumten.

Zu diesem Zeitpunkt hatten sich schon viele gedanklich für das neue fremde Leben entschieden, das ihnen ein „ungezähmtes“ Leben verhieß.
Ohne zu wissen was sie wirklich erwarten wird!

Sie haben ihr „eingeengtes“ und von bestimmten Zwängen begleitetes Leben, in einer offenen und gleichberechtigten sozialen Gesellschaft, mit dem „eingeengten“ und von bestimmten Zwängen begleiteten Leben in einer von Standesunterschieden geprägten, profitorientierten kapitalistischen Gesellschaft eingetauscht in der Ellenbogen und äußerer Schein mehr als ein aufrichtiges und offenes Miteinander bedeuten und alles aber wirklich alles nach seinem Marktwert bemessen wird.

Komplizierte Satzstellung aber so in etwa ist es geschehen und innerhalb von 30 Jahren ist das einigen ehemaligen DDR-Bürgern und sogar einigen aus den alten Bundesländern bewusst geworden.
Denke da unter anderem auch an die Linksfraktions-Chefin Sahra Wagenknecht und den Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert.

Was auch nicht unterschätzt werden sollte ist die Fähigkeit der „Ostdeutschen“ politische Schieflagen zu erkennen und politisch analysierend denken zu können.

Es herrschte eine Art Aufbruchstimmung die vom Glasnost- und Perestroika-Gedanken, der aus dem sowjetischen Freundesland herüberwehte, noch weiter angeheizt wurde.

Offenheit und Umgestaltung waren angesagt!
Während die alte DDR-Führung mit sich haderte und schließlich abgelöst wurde war die neue Spitze bereit einen neuen eigenständigen Weg einzuschlagen.
Zu spät allerdings denn die immer stärker werdenden religiösen und oppositionellen Kräfte, rund um den runden Tisch herum, hatten andere Pläne die sie schließlich auch durchsetzen und umsetzen konnten.

Mit dem Unterzeichnen des Zwei-plus-Vier-Vertrages dauerte es dann auch nicht allzu lange, etwa zehn Jahre, dann war es auch schon mit der neuen Offenheit vorbei und die USA begannen mit der Umgestaltung und Neuordnung der Welt nach ihren Machtvorstellungen.
Michael Gorbatschow, der einstige unbedarfte „Reformer“ aus dem Sowjetland, musste mit ansehen wie seine fortschrittliche Offenheit und visionären Umgestaltungsziele für ältere, seit Ende des ersten Weltkrieges bestehende Strategien und Pläne, ad Acta gelegt wurden.

Auch bei den Medien ließen irgendwann Euphorie und politische „Aufbruchstimmung“ bei Seite.
Gestatten Sie sich bitte selber einmal einen Rückblick in die Archive der Medien aus dieser Zeit.
Sie werden über die Unterschiede der politischen und propagandistischen Aussagen überrascht sein!

Nach und nach begannen die Medien ihr aktuelles propagandistisches „Süppchen“ zu kochen welches sie uns, voran die öffentlich rechtlichen Medien, auch immer wieder eiskalt servierten und aktuell immer wieder, jetzt sogar in geframter Form, offerieren.

Politik und Medien war zwischenzeitlich auch klar geworden dass die überwiegend positiven sozialen Seiten der DDR-Gesellschaft nicht zu sehr durchsickern oder gar zum Dauerbrenner-Diskussionsthema in der Öffentlichkeit werden durften.
Immerhin hatte die alte Bundesrepublik ca. 18 Millionen Ostdeutsche integriert und deren positive Erfahrungen hätten durchaus bei den bisher einseitig orientierten Altbundesbürgern positive Eindrücke hinterlassen, die hätten hinterfragt werden und eventuell zu sozialen Forderungen umformuliert werden können!

Und was machen hinterlistige Typen in solchen Fällen?
Sie machen den potentiellen Widersacher vorbeugend madig wo es nur geht, diffamieren ihn und lassen kein gutes Haar an ihm gedeihen!
Das haben sie bereits in der Schule mit unliebsamen Typen so gemacht!

Ganz nebenbei so wird es auch gegenüber anderen nicht so genehmen Staaten wie Russland, China, dem Iran, Nordkorea, Venezuela und so weiter gehandhabt!

Ich habe in Filmen aus den USA gesehen, dass derartige Vorgehensweisen an ihren Schulen praktisch zum Alltag gehören.
Sicher haben diese nachahmenswerten Praktiken auch bereits in bundesdeutschen Schulen Einzug gehalten?
Ich glaube Mobbing und so etwas gehören auch dazu?
Schwappt doch irgendwann alles über den großen Ozean zu uns rüber!

Ich lehne mich jetzt einmal weit aus dem Fenster und behaupte dass der bloße Gedanke daran, dass die Menschen beginnen könnten auf ihre sozialen Rechte zu bestehen, die USA und die Meisten ihrer westlichen Verbündeten in Mark und Gliedern erschauern lassen.
Der Einzug sozialerer oder gar sozialistischer Veränderungen in ihr gut bürgerliches gewinnorientiertes Profitleben?
Auch Greta Thunberg hat das erkannt!
Das aber kann für Politik und Medien nicht sein weil es nicht sein darf!
Wo kämen wir denn da hin wenn die Millionäre, Milliardäre und Superreicheren von vorn herein gezwungen wären abzugeben und mit weniger auszukommen?

Frau Merkel jedenfalls hat ihr einstiges Arrangement mit der DDR-Politik in die Schublade „vajessen wa ma“ verschoben und ist seither eine treue konservative „Gefolgsdame“ der USA.
Obwohl Präsident Trump anscheinend nicht so richtig etwas von ihr hält.
Es gibt eben verschiedene Wendemöglichkeiten!
Oder auch nicht und davon gehe ich aus wenn ich sage dass es auch Menschen gibt die sich in anderen Systemen zwar arrangierten aber schon immer eine andere Linie vertreten haben.
Ähnlich Spionen oder Saboteuren.

Ich persönlich empfinde eine derartige Haltung lediglich machtorientiert und peinlich!
Wobei sie auch eine Frage des jeweiligen Standpunktes ist.

Angela Merkel erklärt die Ostdeutschen

Anscheinend dominiert die Auffassung dass Russland einmal sozialistisch war und man daher ja nie wissen könne ob da im russischen System schnell wieder etwas „rotes“ auftauchen könnte?
Einmal rot immer rot ist die US-amerikanisch angesagte Devise!
Und die Chinesen erst einmal, die sind ja ganz und gar kommunistisch?
Dafür haben beide nicht den technisch-technologischen Anschluss verschlafen und sind mit Indien und noch einigen Ländern mittlerweile weltmarktbestimmend
Dummerweise entwickeln die sich also alle diese „miesen Raupen“auch noch positiv während die USA und ihre westlichen Verbündeten hinterherhinken über CO2 streiten und das Gender- bzw. Flüchtlingsproblem diskutieren!

Die DDR – Gesellschaft befand sich im Oktober 1989 jedenfalls im Umbruch.

Diejenigen, von den DDR-Bürgern, die diese Gesellschaft seit Kriegsende mit aufgebaut hatten verharrten zu dieser Zeit mehr oder weniger in einer gewissen Starre des Abwartens.
Andere wiederum, die von einer gewissen Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie geplagt wurden, konnten es nicht erwarten das Korsett der „Mangelwirtschaft“ zu sprengen, es abzulegen und endlich das zu bekommen was ihnen ihrer Meinung nach auch zustehen würde.

An dieser Stelle möchte ich, obwohl ich mich hier: Über mich schon dahingehend geäußert habe, einfügen dass ich ehemalige DDR-Bürger, die aus welchen Gründen auch immer die Gesellschaft verlassen wollten, verstehe und ihnen gegenüber dementsprechend mein Bedauern ausdrücke wenn sie deshalb verfolgt wurden oder Repressalien ausgesetzt waren!
Ich möchte aber auch hinzufügen, dass ich mich von derartigen Vorgängen zwar distanziere, sie aber nur am Rande zum Gegenstand meiner Betrachtungen machen werde weil sie in den gängigen Medien bereits im Übermaß aufgezeigt und analysiert wurden.

Daher meine Bitte mir das nicht nachzutragen!
Aber ich möchte meinen Blog nutzen um ein möglichst unvoreingenommenes und nicht nur die negativen Aspekte beleuchtendes Bild von der ehemalige DDR-Gesellschaft aufzuzeigen.
Alles andere entnehmen Sie bitte den einschlägigen Medien!

Schließlich war es so weit!
Die einen suchten ihr Heil im westlichen Teil Deutschlands.

Andere erwachten langsam aus ihrer Starre und mussten feststellen dass plötzlich beinahe alles, was sie einmal erreicht hatten, der Vergangenheit angehörte.
Ihre einstige Karriere war zumeist von einem Moment zum anderen dahin und nicht wenige wurden zu Umschülern, Arbeitslosen oder Vorruheständlern.
Zumeist war das, was sie einmal an Liebe und Material in ihre Rückübertragungs-Grundstücke gesteckt hatten, nicht mehr das ihre und sie wurden nicht selten von fremden Menschen aufgesucht, die, ob nun berechtigt oder nicht, recht lauthals die Rückgabe ihres Eigentums forderten.

Zudem war das was einmal Volkseigentum war, also allen DDR-Bürgern gehörte, nicht mehr das Eigentum derer die es aufgebaut oder erarbeitet hatten sondern wurde von der Treuhand „wegverwaltet“.

Nicht wenige mussten unerwartet feststellen dass ihre einstigen Wurzeln die sie geschlagen hatten, von den Festlegungen am runden Tisch frei gegrubbert wurden, sie dementsprechend ohne Halt waren und sich fortan um einen neuen Haftgrund kümmern mussten.
Sie waren in der sozialen Marktwirtschaft angekommen!

Die Menschen aus der DDR – Gesellschaft hatten sich letztlich für eine unsichere Zukunft und mehrheitlich, salopp ausgedrückt, für die DM, Reisemöglichkeiten, Bananen und fremden Luxus entschieden!

So wird jedenfalls im Nachhinein immer wieder von wirklich aufrichtigen Menschen argumentiert!
Das Gros der DDR-Bürger ließ sich praktisch, einfach so, ihre berufliche und gesellschaftliche Karriere nehmen, also zu „Anfängern“ degradieren, sich ihrer alten Wurzeln berauben und musste unter völlig neuen und ellenbogenorientierten Bedingungen versuchen neuen  Halt zu finden, was vielen von ihnen nicht gelang.
Womit wir bei einer systemtypischen Auslese wären!

Viele von ihnen wurden auch von den Unternehmen in den alten Bundesländern mit offenen Armen empfangen, da sie gut ausgebildet waren und den Mangel an wirklichen Fachkräften kompensierten.
Zudem waren sie sehr arbeitswillig und zuverlässig!

100,00 DM Begrüßungsgeld, die günstige Währungsumstellung und vor allem der eingebildete Ausblick auf ein Leben „im Luxus“ hatte viele der einstigen DDR-Bürger umgestimmt.
Es konnte ja nur besser werden!

Letztlich konnten es auch viele von denen, die zunächst noch pessimistisch verharrten, nicht mehr erwarten.
Alles würde schon gut werden – war ja bisher immer so!
Die globale Politik wird sicherer werden und na ja Glasnost und Perestroika waren ja auch noch da.

Reisen und die Welt beschnarchen.
Endlich ein eigenes hochwertiges Fahrzeug sein Eigen nennen zu können.
Kein Visa und vor allem „Betteln“ mehr für die Westbesuche.

Dann stellte sich der Nachwende-Alltag ein.

Viele wurden arbeitslos.
Die Familien spalteten sich arbeitsbedingt auf.
Angehörige zogen in andere Bundesländer oder gar ins Ausland.
Das Pendlerdasein setzte sich auch bei ihnen durch.
Die Rentner freuten sich über ihre höheren Renten, die sie in der DDR nicht erhalten hätten.

Hohe Kriminalität, Drogenkonsum, Menschenhandel, Ausbeutung, hohe Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit usw. waren ja bisher nur gefühlte propagandistische Inhalte der Ostnachrichten.

Kurzarbeit, der ständige Leistungsdruck auf der Arbeit, die Zunahme psychischer Erkrankungen, Hatz IV, Pflegenotstände, unbezahlbare Wohnungen, der Bildungsnotstand an den Schulen, die Verdrängung einstiger Mieter und Eigenheimbesitzer durch zahlungskräftige „Einsiedlerkrebse“aus den Kiezen sowie ganzen lukrativen Wohngegenden, die verstärkt lauernde globale Kriegsgefahr, das erneute Aufkommen des Rechtsradikalismus auf der ganzen Welt und besonders auch in Europa, die Geschichtsklitterung unter Duldung des europäischen Parlaments und viele viele weitere negative Entwicklungstrends zeigten in den 30 Nachwendejahren auf wohin der kapitalistische Zug tatsächlich rollt!

Es traten plötzlich vermehrt Krankheiten wie Allergien und Brustkrebs auf, die es in der DDR kaum gegeben hatte – aber das bemerkten die neuen Bundesbürger nicht.
Mittlerweile ist es nicht nur bei diesen Krankheiten geblieben und besonders psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch.

Noch etwas war neu!
Die neuen Bundesbürger mussten lernen dass in der neuen Gesellschaft jeder auf sich selber gestellt ist und dass viele der alten Bundesbürger ihnen eine wesentliche Eigenschaft voraus hatten.
Sie konnten sich durchweg gut verkaufen und wussten alles besser.

Nach einer Weile des Übergangs wurden die Zügel der Staatsmacht langsam aber sicher angezogen.
Was unter dem CDU – Bundeskanzler Helmut Kohl noch hoffen ließ wurde unter dem SPD – Bundeskanzler Gerhard Schröder, gemeinsam mit den Grünen, zur kostenintensiven Gewissheit.
Und schließlich von der Angela Merkel Regierung fundamentiert.

Im Jahre 2008 folgte die erste gemeinsame Rezession deren nette Nachkommen uns immer wieder aufsuchen werden!

Danach veränderten sich die nationale und internationale Politik drastisch, ebenso die Wirtschafts-und Sozialpolitik.
Es wurde von Jahr zu Jahr und auch von USA-Administration zu US-Administration strategisch immer macht- und profitorientierter.
Klima und Umwelt begannen sich zu verändern.
Gurken wurden europäisch gerade, Toilettenbecken ließen die Exkremente noch Euronorm verschwinden und noch einiges wurde immer europarlamentarischer, verbesserte jedoch nicht die soziale Lage der meisten Bürger der Mitgliedsländer.

Die europäische Union im Kielwasser der USA und im Gefolge alle ihre westlichen Verbündeten und nach der Wende peu a peu nun auch osteuropäische Staaten, voran Polen und die Ukraine.

Die aggressive globale Politik der USA und ihrer westlichen Verbündeten machten aus Perestroika und Glasnost Konfrontation und Wettrüsten.
Willige Helfer in Form osteuropäischer Staaten, die hauptsächlich nicht den wahren Volkswillen vertreten sondern ihre eigenen Schäfchen ins Trockene bringen wollen schlossen sich ihnen gerne an.

Die einst im Osten begehrte und vergötterte Gesellschaftsordnung kapitalistischer Prägung zeigte ihr sozialfeindliches, profitorientiertes und neuerdings auch, derzeit vornehmlich in Osteuropa, revanchistisches Antlitz!
Auch die Moral in der bundesdeutschen Gesellschaft hat sich in letzten Jahren sehr zum Negativen verändert!

Die Ideologie des Kapitalismus vertritt gierigere und keinesfalls sozialere Prämissen als die Politik des Sozialismus in der einstigen DDR – Gesellschaft.

Positive soziale Veränderungen werden nur widerwillig und wenn dann zumeist notgedrungen vorgenommen oder umgesetzt!

Viele der einstigen DDR-Bürger bemerkten im Laufe der Jahre dass die Bundespolitik kaum Interesse dafür aufbringt sich ihren Problemen anzunehmen.
Allenfalls vor Wahlen kommt das Thema Osten wieder auf die Agenda der Politik, das aber nur bis nach der Wahl denn dann wird dieses Thema wieder bis zur nächsten Wahl zurückgestellt.

Einige dieser Bürger bemerkten plötzlich zu ihrem Erstaunen dass sie sich in der einstigen DDR-Gesellschaft, trotz aller dort vorherrschenden Probleme und Zwänge, behüteter und heimischer als in der jetzigen fühlten.
Sie wollen nicht die DDR in ihrer einstigen Form zurück aber die sozialen Errungenschaften und das mehr oder weniger vertrauensvolle und offene Miteinander in der Gesellschaft schon.
Auch der mitbestimmende Einfluss der Gewerkschaften, das Klima in den Arbeitskollektiven, die Förderung der Frauen, der jungen Menschen und der Ehen erscheinen plötzlich in einem positiveren Licht.

Die DDR bot ihren Menschen vor allem soziale Sicherheit, garantierte kostenfreie Bildung, Ausbildung und Weiterbildung.

Sie bot ihren Frauen wirkliche Gleichberechtigung, brauchte keine Frauenquote und förderte sie und auch die jungen Familien beispielhaft!
Auch der gleichberechtigte Umgang mit der Homosexualität, woran wir in der Bundesrepublik immer noch herumdoktern, war zu DDR-Zeiten bereits gesetzlich geregelt.

Quoten und Frauen – Frauenquoten

Jeder nach seinen Fähigkeiten und nicht jeder nach seinen Ellenbogen oder seiner Brieftasche war die einstige Devise in der DDR, die auch so umgesetzt wurde!
Die Geschichte und das Leben in der ehemaligen DDR – Gesellschaft wird im vereinigten Deutschland besonders von den öffentlich rechtlichen Medien absichtlich falsch interpretiert wiedergegeben!

Entweder mangelt es den Reportern oder Journalisten an historischer oder allgemeiner Bildung?
Oder die Zeitzeugen, die wahrheitsgetreu berichten können, sind mittlerweile ausgegangen und sie müssen auf diejenigen zurückgreifen die auch schon in ihren Gehirnen eine durchgehende Wendung vollzogen haben?
Oder es werden diejenigen als Zeitzeugen herausgepickt die eigentlich niemals wirklich welche waren sondern nur aus ideologischer Sicht oder vom Hörensagen berichten?

Es gibt durchaus Journalisten die Dokumentarberichte nach ihrem Ermessen zurechtschneiden und kommentieren, ohne jemals mit den tatsächlichen Gegebenheiten in Kontakt gekommen zu sein.
Die also ihre Meinung, die sie sich fernab der Realität erlesen oder selber gebildet haben, als gegeben herausposaunen.
Hauptsache ist dass ihre Aussagen und Meinungen im Trend liegen, der auch Mainstream genannt wird!
Was übrigens ein grundlegender Makel vieler heute in der Öffentlichkeit verbreiteter oder ausgestrahlter TV-Dokumentarberichte oder Nachrichten ist, die über nicht genehme Staaten  verbreitet werden

Jedenfalls zeugt das, was Medien und Politik über die DDR vom Stapel lassen, zumeist von mehr als Unwissenheit ja beinahe ausgesprochener Dummheit!

Ich persönlich habe es wirklich satt dass mein einstiges Leben in einer sozialistischen Gesellschaft immer wieder von unwissenden „Plattnasen“, denen es sicher auch an Allgemeinwissen mangelt, ins lächerliche gezogen wird!

Selbst ein Herr Gauck, der es besser wissen sollte und gemeinsam mit seinem Sohn einst von den Errungenschaften des Sozialismus in der DDR profitierte indem er sich umfassend arrangierte, hat sein Wissen darüber praktisch weggewendet und durch ein „Hineinhauen“ in die „Negativkerbe“ ersetzt!

Gauck das Orakel aus dem Osten

Deshalb ist es unbedingt erforderlich, bevor die Zeitzeugen die gewillt sind wahrheitsgemäß zu berichten wirklichen aussterben, das bisher von den Medien in der Öffentlichkeit propagierte Pseudowissen über die einstige DDR – Gesellschaft richtig zu stellen und zu korrigieren!

Interessante Fakten über die DDR

Und zur Abrundung des Wissens einige Fakten dazu wie oder warum die Staatsform der DDR sich eigentlich herausbilden konnte: Deutschland nach Kriegsende 1945

In meinen Beiträgen finden Sie weitere lesenswerte Erinnerungen an die „Zukunft“ und wie ich hoffe viele Denkanstöße zum Mit- und Weiterdenken.
Ich werde bemüht sein diese Erinnerungen kontinuierlich zu erweitern und mit Fakten zu untermauern sodass diese Epoche deutscher Geschichte nicht in Vergessenheit gerät nur weil einige „Angsthasen“ oder „Faktenverdreher“ das so wollen!

Eventuell haben Sie ja selber Erfahrungen und Eindrücke aus der DDR die Sie mir mitteilen möchten – Das Kontaktformular wartet begierig auf Ihre Mitteilungen!

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