Banken zocken den Fiskus ab!

Dazu gehören auch Cum Ex Geschäfte!
Banken ist es von 2001 bis 2016 gelungen den Fiskus um mindestens 55,2 Milliarden zu prellen!
Allein in Deutschland mindestens um 31,8 Milliarden Euro.

Dejavus Bernhard Kohlraabe – Steuerhinterziehung
Die Bafin untersucht Scheingeschäfte mit Phantomaktien!

Das ARD-Magazin „Panorama“, die Wochenzeitung „Die Zeit“ die Nachrichtenagentur Reuters haben es aufgedeckt!

Das nenne ich einmal wirkliche Medientätigkeit!

Deutschland und mindestens zehn europäische Länder sind involviert.

Mit den Phantomaktien gibt es nun möglicherweise den nächsten Skandal.
Von 2009 bis Dato lief der Handel mit ADR-Scheinen.
Sie werden von Banken ausgestellt und bedürfen jeweils einer echten Aktie.
Nun geschah es aber ohne, dass die Banken die Aktien besaßen!

Mit Hilfe dieser Phantomaktien wurden dann Steuervorteile erschlichen.
Dabei auch von der Deutschen Bank in Größenordnungen!
In den USA hat diese Bank bereits wegen ADR-Transaktionen in einem Vergleich 75 Millionen Dollar zahlen müssen.

Was kommt mir da sofort in den Sinn?

Die Rufe der Grünen nach Erhöhung der Mineralölsteuer.
Die Steuer auf Altersrenten.
Kinderarmut.
Die Gelbwestenbewegung in Frankreich.

Das Geld ist da!
Nur werden von denen, die es haben, keine Steuern gezahlt!
Im Gegenteil, es werden sogar noch Steuererstattungen erschlichen!

Da sind wir wieder an dem Punkt angelangt, an dem ich folgendes ansprechen muss:
„Kapitalistische Gesellschaftssysteme, wie die unseren, fördern regelrecht den Betrug!“

Die Gier nach Profit wird immer wieder nach Lücken und Möglichkeiten suchen und sie auch immer wieder finden.
Zumal auch dann wenn der Gesetzgeber sie speziell für solche Dinge offen hält!

Jetzt gehen mir wieder die vielen Familien und Unternehmen durch den Kopf, die nach der Immobilienkrise 2008 alles verloren hatten.

Die Banken hingegen hatten trotz allem davon profitiert und zeigen uns so richtig, wie dumm wir doch eigentlich sind!

Oder sind wir es vielleicht doch nicht?
Tun wir nur so?

(Quelle: Ariva.de – Handelsblatt – 13.12.18)